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WII Fit - Bewegung vor dem Fernseher

WII Fit - Bewegung vor dem FernseherJetzt gibt es endlich einen triftigen Grund vor dem Fernseher nicht mehr nur rumzusitzen, sondern aufzustehen, in Bewegung zu kommen und den Fettpölsterchen den Kampf anzusagen. Und diesen Grund hat Nintendo mit seiner Wii Fit geschaffen.

Die Wii-Fit besteht aus dem so genannten Balance Board, auf welchem man die Übungen ausführt, die einem der virtuelle Trainer auf dem Fernsehbildschirm gerade vormacht. Das Balance Board registriert dabei die Veränderungen des Körperschwerpunktes und die Gewichtsverlagerungen und somit können die eigenen Bewegungen anschließend ausgewertet und bepunktet werden.

Die Wii-Fit bietet vier verschiedenen Sportkategorien, aus denen man insgesamt 40 Übungen auswählen kann. So kann man sich zunächst mit Hula-Hoop oder Step-Aerobic aus der Kategorie Aeobic aufwärmen, anschließend ein bisschen Muskeltraining ausüben und schließlich einen entspannenden Abschluss mit Yoga finden.

Für den Spaß zwischendurch gibt es auch noch die etwas süchtig machenden Balancespiele wie Skislalom oder Kopfball. Wobei diese allerdings nicht als Sport anzusehen sind. Bei den anderen Übungen kommt hingegen nicht nur der Sportlaie ins Schwitzen. Vor allem, weil, nachdem man die jeweilige Übung ein paar mal geübt hat, nach und nach höhere Schwierigkeitslevel freigeschaltet werden. Man muss sich also nicht nur mit dem Anfängerniveau begnügen, sondern Steigerungen sind möglich. Allerdings ist zu beachten, dass vor der Wii-Benutzung ein vorheriges Erwärmen unerlässlich ist, da es sonst zu Verletzungen kommen kann. Leider ist eine solche Funktion nicht integriert. Außerdem sollten vor allem Sportanfänger den virtuellen Trainer genau beim Vormachen der Übungen beobachten und diese dann gewissenhaft nachmachen, damit man nicht durch falsche Bewegungen den positiven Sporteffekt ins Gegenteil verschiebt. Einen richtigen Fitnesstrainer ersetzt die Wii nämlich nicht. Am besten ist, wenn man am Anfang die Übungen in der Gruppe ausprobiert: das macht mehr Spaß und es ist immer jemand da, der die Bewegungsabläufe kontrollieren kann, zum Beispiel ob der R&uuml gerade ist.

 

Dann kann man sein eigenes Fitnessprogramm zusammenstellen. Zu jeder Übung empfiehlt aber auch die Wii-Fit andere Übungen, die zu dieser Trainingseinheit passen. Und um die Spieler bei Laune zu halten, gibt es zahlreiche Motivationsanreize, die es helfen den inneren Schweinehund zu überwinden. So spornt einen der virtuelle Trainer während der Übungen stets an, die eigene Leistung wird in Bestenlisten festgehalten und außerdem werden mit steigender Trainingsdauer weitere Übungen freigeschaltet. So ist man zumindest am Anfang häufiger auf dem Balance Borad zu finden. Wenn dann jedoch alle Übungen bekannt und zur Genüge durchprobiert sind, kann es mit der Wii-Fit langweilig werden und die Sportlust muss anders befriedigt werden. Auch der Körpertest, den man zu Beginn jedes Trainings durchführen kann, büßt mit der Zeit an Spannung ein. So ist man zwar immer auf dem Laufenden, was das Körpergewicht und den BMI betrifft und wie sich die eigene Balance verbessert hat, aber die Übungen, um dies herauszufinden sind immer die gleichen und das körperliche Alter eher unglaubwürdig. Dennoch ist die Wii-Fit ein guter Anreiz mit Spaß mal wieder ein bisschen in Bewegung zu kommen.

Autor: Denise Köppe

 

 
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