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Wie Phobien geheilt werden können

ImagePhobien können großen Einfluss auf das alltägliche Leben des Betroffenen haben. Auf den ersten Blick gewöhnliche Dingen wie Einkaufen oder Aufzug fahren sind dann nicht mehr möglich. Wichtig ist, dass eine Phobie erkannt wird und sich der Betroffene eingesteht, dass er hier ein Angst besitzt.

In vielen Fällen ist eine Phobie dann gut zu behandeln. Ärzte raten meist zu einer Kombination aus Psychotherapie und Medikamenten. Als Arzneimittel können etwa Beruhigungsmitteln oder Antidepressiva helfen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Medikamente immer nur eine Unterstützung der Psychotherapie sein dürfen, denn ein längerer Gebrauch von gewissen Arzneimitteln heilt die Angststörung nicht, sondern kann unter Umständen zusätzlich zu einer Medikamentenabhägigkeit führen.

Hilfe verspricht bei vielen Phobien eine Psychotherapie. Hier kommt besonders die Verhaltenstherapie häufig zum Einsatz. Etwa 80 Prozent der Betroffenen gelingt es, so ihre Phobien zu überwinden. Bei den Sitzungen mit dem Therapeuten wird dann etwa mit dem Konfrontationsverfahren arbeitet. In diesem Verfahren setzt sich der Betroffene ganz bewusst der Situation aus, vor der er Angst hat und die er bisher gemieden hat. Wer also Panik vor Hunden hat, muss mit Hunden spazieren gehen. Wer sich in Fußgängerzonen vor den Menschenmassen fürchtet, muss genau dorthin. Konfrontation mit den eigenen Ängsten ist die beste Medizin. Oft ist dieser erste Schritt sehr schwer, da oft jahrelang eine solche Konfrontation mit der angstauslösenden Situation gemieden wurde. Doch mit Hilfe des Therapeuten kann diese dann in Angriff genommen werden und langsam die Angst davor abgebaut werden.

Wichtig ist hierbei, dass die Betroffenen lernen, dass in diesen Situationen die Angst unangemessen und überflüssig ist, da die Situation als solche nicht gefährlich ist. Denn nicht die Situation selbst löst die Angst aus, sondern die eigenen negativen Gedanken und Phantasien, dass etwas Schlimmes passieren könnte, was man nicht aushalten könnte. Durch die Konfrontation sieht der Betroffene dann oft, dass ihm überhaupt keine Gefahr droht. So kann er allmählich lernen, die Angst zu überwinden.

Hilfreich um die eigene Angst abzubauen und in diesen Situationen ruhig zu bleiben, sind auch Entspannungstechniken. Hierzu zählt etwa autogenes Training oder eine Gruppentherapie, die zur Heilung beitragen können. Eine weiter Möglichkeit ist die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie: Hier geht es darum, die tieferliegenden seelischen Konflikte aufzudecken und zu bearbeiten, die schließlich zum Auftreten einer Angststörung geführt haben. Welches Verfahren für welchen Patienten geeignet ist, muss im Einzelfall vom behandelnden Arzt und/oder Psychologen entschieden werden. Ein Patentrezept gibt es allerdings nicht. Für jeden Patienten muss je nach Krankheitsbild ein individuelles Therapieprogramm erarbeitet werden. Wichtig ist bei alledem, dass man Phobien früh erkennt und bereit in einem Vorstudium Gegenmaßnahmen treffen kann. Hierbei ist es von Bedeutung, dass man sich sehr gut selbt beobachtet. Wer in objektiv ungefährlichen Situationen Angst oder gar das Gefühl von Panik empfindet, sollte möglichst bald zum Arzt gehen und auch nicht zögern, einen Psychotherapeuten aufzusuchen.

 

 

 
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