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Wenn die Haare weniger werden

ImageWenn pro Tag mehr als 100 Haare ausfallen, spricht man medizinisch von Haarausfall. Zeigen sich dünn bewachsene oder kahle Stellen, ist das Gleichgewicht aus nachwachsenden und ausfallenden Haaren durcheinander geraten.

Dass Haare ausfallen, ist völlig natürlich, denn das einzelne Haar erneuert sich ständig. Normalerweise fallen bei einem Menschen etwa 60–120 Haare pro Tag aus, bei Frauen kann die Zahl etwas schwanken, da Hormone einen Einfluss auf das Haarwachstum haben können. Jede Haarwurzel durchläuft einen Zyklus aus Wachstum, Übergangsphase und Ruhephase. Über die Wurzel wird das Haar mit Nährstoffen versorgt, während es wächst. In der Übergangsphase wird die Versorgung des Haars gestoppt und am Ende der Ruhephase wird das Haar schließlich abgestoßen. Man spricht von einem Haarausfall, wenn weniger als etwa 80 Prozent der Haare in der aktiven Wachstumsphase sind.

Jeder dritte Mann und jede zehnte Frau sind betroffen

Jeder dritte Mann und jede zehnte Frau ist von einem stärkeren Haarverlust betroffen. Besonders unter Männer ist Haarausfall also weit verbreitet. Wie die Haar ausfallen, ist bei beiden Geschlechtern allerdings sehr unterschiedlich. Bei Männern bilden sich meist erst die so genannten Geheimratsecken. Später wird auch das Haar von der Stirn bis zum Hinterkopf weniger. Der Grund hierfür ist meist erblich-hormonell bedingt. Bei Frauen hingegen dünnt sich das Haar entlang des Scheitels aus, sodass die Kopfhaut durchschimmert. Sehr selten bildet sich eine komplette Glatze. Der Haarausfall beginnt bei Frauen meist erst nach den Wechseljahren. So haben insgesamt etwa 30 bis 40 Prozent aller über 50-jährigen Frauen einen durch erblich bedingten Haarausfall die Hälfte ihres Haarvolumens verloren. Der Grund hierfür ist, dass sich das Gleichgewicht verändert zwischen männlichen und weiblichen Geschlechtshormonen zugunsten der männlichen Geschlechtshormone.

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Bestimmte Arten treten häufiger bei Frauen auf als bei Männern

Allgemein unterschiedet man zwei Typen des Haarausfalls. Zum einem den „kreisrunden Haarausfall" (Alopezia areata). Dieser Typ kann in jedem Lebensalter auftreten, am häufigsten jedoch im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt. Typischerweise liegen am behaarten Kopf eine oder mehrere kreisrunde kahle Stellen vor. Im Randbereich findet man häufig so genannte „Ausrufezeichen-Haare". Dies sind kurz abgebrochene Haare, die an ihrem Ende immer dünner werden. Es ist auch möglich, dass am Ende die Haare komplett ausfallen. Bei diesem Typ liegt entweder eine Störung des Immunsystems oder eine psychische Erkrankung vor, die das Haarwachstum zum Stillstand bringen. Der andere Typ des Haarausfalls ist der „diffuse Haarausfall". Hier ist der Ausfall nicht auf einen bestimmten Teil des Kopfes beschränkt, sondern das Haar dünnt insgesamt aus. Dieser Haarausfall tritt mehr bei Frauen als bei Männern auf.

 

 

 
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