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Welche Leistungen übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen ?

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Bildquelle: Verena N. / pixelio.de
Die große Mehrheit der von den Krankenkassen übernommenen Leistungen sind vom Gesetzgeber festgelegt. Der GKV-Leistungskatalog gilt demnach für alle gesetzlich Versicherten. Unterschiede gibt es hingegen im Bereich der freiwilligen Zusatzleistungen. Hier haben die Kassen erheblichen Spielraum.

 

G-BA und Satzungen entscheiden

Der Leistungskatalog wird vom Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) festgelegt und enthält alle als medizinisch notwendig und wirtschaftlich als zweckmäßig erachteten Maßnahmen, die dazugehörigen Heil- und Hilfsmittel sowie Festlegungen zu Krankengeld, Vor- und Nachsorge und Arzneimittelzuschüssen. Neben den Pflichtleistungen gibt es sogenannte satzungsspezifische Leistungen (Zusatzleistungen), die die Krankenkassen im Rahmen Ihres gesetzlich eingeräumten Ermessensspielraums selbst gestalten können. Dazu zählen alle Therapien und Behandlungen, die vom G-BA grundsätzlich zugelassen wurden.

Beispiele für Pflichtleistungen der Krankenkassen

- Diagnose und Behandlung akuter Krankheiten und Unfälle einschliesslich Nachsorge / Reha

- empfohlene Schutzimpfungen laut STIKO

- ambulante und stationäre Therapien und Operationen

- Kostenübernahme für ärztlich verordnete Medikamente im Rahmen der Festbeträge

- Lohnersatzleistungen wie Krankengeld oder Mutterschaftsgeld 

- Zahnbehandlungen und Zahnersatz im Rahmen gesetzlicher Regelungen wie z.B. Festzuschuss


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Beispiele für Zusatzleistungen der Krankenkassen

-  Kostenübernahme für Vorsorgeuntersuchungen über den gesetzlichen Rahmen hinaus, z.B. bei Kindern für die U10, U11 oder J2 )

-  Erhöhte Zuschüsse für Zahnersatz , bestimmte Heilmittel oder eine künstliche Befruchtung über den gesetzlich festgelegten Rahmen hinaus

- anteilige Kostenübernahme für alternative Therapierichtungen
( Homöopathie , anthroposophische Medizin , Phytotherapie , Osteopathie )

- Baby-Bonus ( Barprämien bei Geburt eines Kindes von bis zu mehreren hundert Euro )

- teilweise oder komplette Kostenübernahme für Hebammen-Rufbereitschaft

- kostenlose Haushalthilfe im Krankheitsfall ( Mehrleistungen z.B längere Bewilligung oder Verzicht auf Ausschlussgründe )

- teilweise Kostenübernahme für nicht verschreibungspflichtige Medikamente





 

 
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