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Was tun gegen Bluthochdruck?

ImageHäufig wird der Bluthochdruck über längere Zeit nicht erkannt, da es dem Patienten gesundheitlich scheinbar noch gut geht. Treten dann allerdings die Folgeerkrankungen auf, kann es zu spät sein für eine grundlegende Behandlung.

Deshalb sollten die Werte häufig und über einen längeren Zeitraum kontrolliert werden. Zur Verfügung stehen hierzu eine Reihe automatischer Blutdruckmessgeräte, die sehr einfach selbstständig zu bedienen sind. Da der Blutdruck bei jedem Menschen Schwankungen unterworfen ist, werden auch Langzeitmessungen über 24 Stunden durchführt, die dann sichere Ergebnisse liefern. Weitere Diagnostik wie Blut- und Urinproben oder ein Ultraschall der Nieren kann den primären vom sekundären Bluthochdruck abgrenzen.

 

Die Ursachen herausfinden

Um gegen Bluthochdruck vorzugehen, sollten zunächst einmal die Ursachen herausgefunden werden. Sind etwa Übergewicht und mangelnde Bewegung für die hohen Werte verantwortlich, sollte der Lebensstil geändert werden. Ideal ist ein regelmäßiges körperliches Training, wobei besonders Ausdauersportarten wie Joggen, Walking, Wandern, Schwimmen und Radfahren zu empfehlen sind. Auch der Verzicht auf Alkohol und Nikotin spielt eine wichtige Rolle bei der Senkung des Bluthochdrucks.

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Stattdessen sollte man großen Wert auf eine gesunde Ernährung legen. Hierzu gehört vor allem der geringe Konsum von Salz, bei dem die Tagesration zwischen vier und sechs Gramm liegen sollte. Wichtig ist, seine Ernährung auf obst- und gemüsereiche Kost umzustellen, da Cholesterin einer der Hauptrisikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist. Mehrfach ungesättigte Fettsäuren in Fisch- und Pflanzenölen können das Cholesterin und den Blutdruck nachweislich reduzieren.


Die Psyche macht Druck

Da nicht nur körperliche, sondern auch psychische Beschwerden zu Bluthochdruck führen können, sind für manche Patienten auch autogenes Training oder Entspannungsübungen sehr wichtig. Durch das Lösen der psychischen Probleme und dem Abbau von Stress kann der Blutdruck gesenkt werden.

Ist der Blutdruck allerdings durch eine Änderung des Lebensstils nicht in den Griff zu bekommen, können auch Medikamente helfen. Am Beginn der medikamentösen Behandlung muss sich der Körper erst daran gewöhnen. Häufig fühlen sich Patienten zu Anfang müde und schlapp, da sie den niederen Blutdruck nicht mehr gewöhnt sind. Nach einigen Wochen hat sich der Körper allerdings meist umgestellt. Unter Umständen kann es vorkommen, dass sich Personen mit einem höheren Blutdruck wohler fühlen. Trotzdem muss dieser gesenkt werden, da sonst Folgeerkrankungen auftreten können. Die Medikamente müssen meist sehr lange eingenommen werden. Auch wenn man bei der Blutdruckmessung feststellt, dass der Wert gesunken ist, sollten die Medikamente nicht ohne Rücksprache mit dem Arzt abgesetzt werden.

Leidet der Patient unter einer sekundärer Hypertonie, ist der Bluthochdruck also Folge einer Erkrankung, so reichen die allgemeinen Maßnahmen nicht aus. Stattdessen muss die Grunderkrankung behandelt werden, wodurch bei Erfolg dann auch der Blutdruck wieder sinkt.

 


 

 
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