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Was tun gegen Alzheimer?

ImageDa bis heute nicht vollständig geklärt, welche Ursachen für Alzheimer verantwortlich sind, ist es auch schwer, konkret gegen diese Krankheit vorzubeugen.

Allerdings weiß man, dass einige andere Erkrankungen für Alzheimer verantwortlich sein können. Hieru zählen etwa Diabetes, Bluthochdruck oder eine Schilddrüsen-Unterfunktion. Diese Grunderkrankungen sollte man somit frühzeitig und effektiv behandeln. Wichtig ist es auch, auf Symptome für Alzheimer zu achten und dies sowohl bei sich selbst als auch bei nahestehenden Personen. So kann es vorkommen, dass Menschen mit Alzheimer nicht die dem Wetter entsprechende Kleidung tragen.

Stimmungsschwankungen sind ein weiteres Kennzeichen

Viele Alzheimer-Patienten haben auch Probleme mit dem abstrakten Denken und vergessen häufig Dinge. Auch ist es möglich, dass Gegenstände an Orten liegen, wo sie nicht hingehören und daher auch nicht mehr gefunden werden können. Neben dem Vergessen ist die Stimmungsschwankung ein auffälliges Symptom für Alzheimer. Diese kommen zwar bei jedem Menschen vor, aber bei Alzheimer-Patienten kann sich die Stimmung sehr schnell ändern. Häufig liegt kein erkennbarer Grund vor. Auch über längere Zeit kann eine Persönlichkeitsveränderung auftreten. Etwa, dass jemand, der normalerweise freundlich ist, plötzlich häufig ärgerlich oder ängstlich reagiert.
 

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Treten diese Symptome häufig auf, sollte man einen Arzt aufsuchen. Dieser wird den Patient und auch dessen Angehörige zunächst nach der Krankheitsgeschichte befragen und dann verschiedene körperliche und technische Untersuchungen durchführen. Diese dienen vor allem dazu, andere internistische, neurologische und psychiatrische Erkrankungen auszuschließen. Ein erfahrener Arzt kann eine Demenz mit einfachen Mitteln sicher diagnostizieren. Oft reichen schon die Schilderung der typischen Beschwerden, das Auftreten des Betroffenen und eine sorgfältige Untersuchung für den Verdacht einer Demenz aus.

 

CT - Untersuchungen bringen Gewissheit

Häufig wird dabei auch eine Computer-Tomographie oder eine Kernspin-Tomographie durchgeführt, um im Gehirn eine mögliche Erkrankung zu erkennen. Man sollte diese Untersuchungen möglichst früh machen, da es heute Medikamente gibt, die am Beginn der Krankheit am besten wirken. Moderne Arzneimittel – sog. Antidementiva – können das Fortschreiten der Alzheimer-Krankheit um ein bis zwei Jahre verlangsamen. Sie helfen, Gedächtnis, Wohlbefinden und Konzentrationsfähigkeit zu verbessern.

Leben lernen mit Demenz

Ziel ist es, die Selbstständigkeit und Lebensqualität so lange wie möglich zu erhalten. Ist die Alzheimer-Erkrankung bereits in einem späteren Stadium, so lässt sie sich weniger effektiv bekämpfen. Alzheimer ist eine ständig fortschreitende Erkrankung. Als Erfolg muss deshalb bereits gewertet werden, wenn sich der Zustand der Patienten nicht verschlechtert oder wenn der geistige Verfall verlangsamt wird. Arzneien, die das Absterben der Nervenzellen verhindern können, gibt es bisher noch nicht.


Das Umfeld entscheidet über ein akzeptables Leben mit Demenz

Aber nicht nur die Medikamente spielen eine wichtige Rolle, sondern auch das Umfeld der Alzheimer-Patienten ist sehr wichtig. Die Angehörigen und Freunde müssen besonders darauf achten, dass der Patient nicht unterfordert wird, sie ihm also alle Arbeiten abnehmen. Denn dies beschleunigt den Prozess der Unfähigkeit zum eigenen Handeln noch. Aber auch eine Überforderung darf nicht auftreten, sondern an den richtigen Stellen muss geholfen werden, damit der Alltag noch gut bewältigt werden kann. So sind, besonders wenn die Demenz schon fortgeschritten ist, Stabilität und Vertrautheit wichtige Faktoren für die Patienten. Die vertraute Umgebung sollte so lange als möglich beibehalten werden, da sich dort die Betroffenen noch am besten zurecht finden.

 

 

 

 

 
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Startseite arrow Arzt und Patient arrow Alzheimer arrow Was tun gegen Alzheimer?  03:34    18.11.2017