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Was tun bei Schlafstörungen?

ImageSchlaf-Wach-Störungen können psychischer oder organischer Ursache sein. Betroffene Menschen haben oft das Gefühl von Isolation, weil sie subjektiv der Meinung sind, dass es nur ihnen allein so geht und alle anderen durchschlafen können. Das dem nicht so ist, zeigen ganz deutlich Statistiken.

So leidet etwa jeder 3. Erwachsene gelegentlich unter Ein- und/oder Durchschlafstörungen. Schlafstörungen zählen damit zu den häufigsten psychosomatischen Beschwerden. Mit zunehmendem Alter wächst die Zahl der Betroffenen kontinuierlich, so dass etwa 40% der über 65-jährigen über Schlafprobleme klagt. Überdurchschnittlich betroffen sind außerdem bestimmte Berufsgruppen wie Piloten oder Schichtarbeiter.

Von akuten Schlafstörungen spricht man bei einer Dauer bis zu 4 Wochen. Als chronisch gilt die Erkrankung, wenn die Störungen 6 Monate oder länger andauern. Akute Schlafstörungen verschwinden meistens, wenn die auslösenden Ursachen wie z.B. Stress oder Krankheit überwunden sind. Hartnäckig dagegen sind die chronischen Beschwerden. Diese bedürfen in jedem Fall einer professionellen Behandlung durch Fachärzte und Therapeuten. Besonders gefährlich ist der sogenannte Teufelskreis, der entsteht, wenn der andauernde Schlafmangel eine natürliche Regeneration der Biorhythmen des Schlafs verhindert. Ist dies der Fall, ist eine Behandlung mit pharmazeutischen Schlafmitteln angezeigt. Nach Ansicht von Prof. Dr. Dr. Jürgen Zulley, Schlafforscher der Universität Regensburg, ist eine Behandlung ohne Schlafmittel immer die bessere Behandlung.

Kommt es zur Einnahme von Schlafmitteln, sollten in jedem Fall aber auch nicht-medikamentöse Begleitmaßnahmen getroffen werden wie z.B. eine Verhaltenstherapie oder Formen der Schlafhygiäne angewandt werden. Das „ideale“ Schlafmittel sollte den Schlaf verbessern, den Tag nicht verschlechtern, schnell wirken, keinerlei Nebenwirkung haben und nicht in der Wirkung nachlassen. Das ist so in der Praxis selbstverständlich nicht anzutreffen. So ist eine Schlafmitteleinnahme immer eine Gratwanderung zwischen gewünschtem Effekt und unerwünschten Nebenwirkungen, die von Patient zu Patient stark variieren können.

Bei Schlafmitteln unterscheidet man grundsätzlich zwischen synthetischen und natürlichen Substanzen.


Quellen:
-Das Schlafmagazin, Heft 3/2007
-Ärzte Woche, 21. Jahrgang Nr. 23, 200
-schlafgestoert.de

 

 
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