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Was sich für gesetzlich Versicherte 2008 ändert

Gesundheitsreform - Was sich 2008 ändertFür das Jahr 2008 gibt es im Gesundheitssektor einige wichtige Änderungen. Die wohl wichtigste ist das so genannte Chroniker-Programm der Krankenkassen

Bis Ende letzten Jahres konnten die Versicherten von Zuzahlungen befreit werden, wenn sie zwei Prozent ihres Jahresbruttoeinkommens für Zuzahlungen aufwenden mussten. Bei chronisch schwer Kranken lag diese Grenze bei einem Prozent. Doch die Gesundheitsreform sieht vor, dass diese Entlastung chronisch Kranken seit 1. Januar 2008 nur noch unter bestimmten Bedingungen zusteht. Diese neue Richtlinie ist allerdings nur relevant für Frauen, die nach dem 1. April 1987, sowie Männer, die nach dem 1. April 1962 geboren wurden. Dieser Personenkreis muss sich künftig einmal im Jahr von einem Arzt darüber beraten lassen, welche Vorsorgeuntersuchungen für sie empfehlenswert wären. Tun sie dies nicht, so laufen sie Gefahr bei einer späteren starken chronischen Erkrankung mehr für ihre Behandlung und Medikamente zahlen zu müssen. Denn um unter die verminderte Zuzahlungsgrenze zu fallen, müssen sie anhand eines extra ausgegebenen Präventionspasses, der alle Beratungen speichern wird, ein lückenloses Vorsorgeprogramm vorweisen. Bis jetzt zählen aber erstmal lediglich Untersuchungen zur Früherkennung von Brust-, Darm- und Gebärmutterhalskrebs. Für Patienten die bereits als schwerwiegend chronisch krank gelten, ändert sich nichts.

Ab April 2008 soll die bisherige Versicherungschipkarte schrittweise von der neuen elektronischen Gesundheitskarte abgelöst werden. Zunächst werden auf dieser Karte nur Daten gespeichert, die zur Erstellung eines elektronischen Rezepts notwendig sind. Es sollen dann wichtige Notfallinformationen wie chronische Erkrankungen, Allergien und Blutgruppe folgen. Vertrauliche Daten sollen in einem besonderen Bereich der Karte gespeichert werden und nur durch PIN-Eingabe oder in einer Arztpraxis zugänglich sein. Die Angabe medizinischer Daten soll auf freiwilliger Basis beruhen. Bei Datenschützern stehen die Gesundheitskarte und deren Nutzen stark in der Kritik.

Neu in den Leistungskatalog der Kassen ist seit Januar der jährliche Chlamydien-Test für Frauen bis 25 Jahre dazugekommen. Für Sommer 2008 steht auch ein Hautkrebs-Screening, welches alle zwei Jahre für Versicherte ab 35 Jahren gezahlt werden soll, zur Debatte. Dies unterliegt zur Zeit allerdings noch der Prüfung.   

Autor: Denise Köppe Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen Javascript aktivieren, damit Sie es sehen können

 

 
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