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Volkskrankheit Bluthochdruck

Das Blut wird häufig als der Lebenssaft des Menschen bezeichnet. Durch den Körper gedrückt wird es durch die Bewegungen des Herzens. Dadurch entsteht ein gewisser Blutdruck. Bei vielen Menschen ist dieser Druck zu hoch und das schafft Probleme.

Da das Herz sich rhythmisch bewegt, verändert sich der Blutdruck in den verschiedenen Bewegungsphasen. Zunächst zieht sich das Herz zusammen, um das Blut in die Schlagadern zu drücken. Die Phase wird in der Medizin als Systole bezeichnet. Anschließend erschlafft der Muskel wieder in der sogenannten Diastole. Hier ist der Blutdruck dann geringer. Um beide Phasen zu beschreiben, gibt man häufig zwei Werte an, den systolischen und den diastolischen Blutdruck. Doch nicht nur die Bewegung des Herzens kann den Blutdruck ändern. So wird durch körperliche Anstrengung, wenn die Muskeln mehr Sauerstoff benötigen, der Blutdruck gesteigert. Aber auch über den Tag gesehen verändern sich die Werte. So ist der Blutdruck in der Nacht am niedrigsten und morgens nach dem Aufstehen, wenn das Kreislaufsystem wieder auf Touren gebracht wird, am höchsten. Trotz dieser Schwankungen gibt es Werte, die der Blutdruck nicht übersteigen sollte. Laut der Deutschen Hochdruckliga liegt eine Hypertonie, wie Bluthochdruck in der Fachsprache heißt, vor, wenn der Blutdruck den Wert von 140/90 mmHg übersteigt, wobei der Messwert für den Blutdruck in „Millimeter Quecksilbersäule" (mmHg) angegeben wird. Diese Einheit stammt noch aus der Zeit, als man quecksilbergefüllte Messgeräte zum Blutdruckmessen benutzte.

Inzwischen kann man davon sprechen, dass Bluthochdruck eine Volkskrankheit ist. Denn weltweit leidet etwa jeder vierte Erwachsene darunter, wobei die Zahl noch deutlich ansteigen könnte in den kommenden Jahren. Deutschland ist die Industrienation mit den meisten betroffenen Menschen. Betrachtet man die Altersgruppe der 18- bis 79-Jährigen, so haben hier 55 Prozent zu hohe Blutdruckwerte. Problematisch ist, dass Bluthochdruck häufig nicht erkannt wird. Studien zufolge, ist dies bei jedem dritten Betroffenen so. Die Dunkelziffer der Patienten dürfte somit noch wesentlich höher sein. Erst langfristig spürt der Betroffene dann Beschwerden wie etwa Kopfschmerzen, Schwindel, gerötetes Gesicht oder Nasenbluten. Diese Symptome können allerdings auch andere Ursachen haben, sodass häufig nicht der Blutdruck bei der Behandlung nicht beachtet wird. Patienten können sich trotz Bluthochdruck lange gesund fühlen und der überhöhte Wert bleibt jahrelang unbemerkt. Häufig erkennt man den erhöhten Blutdruck erst, wenn sich Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems einstellen. So können Schlaganfall oder ein Herzinfarkt Folgen von erhöhtem Blutdruck sein. Eine weitere mögliche Folge können auch Sehstörungen sein, da der hohe Blutdruck die Netzhaut und ihre Gefäße schädigt. Zusätzlich schädigt ein zu hoher Blutdruck den Herzmuskel, wenn er über Jahre gegen einen hohen Druck anpumpen muss. Die Folge ist eine Herzmuskelschwäche. Diese Folgeerkrankungen lassen sich verhindern oder zumindest deutlich hinauszögern, wenn der hohe Blutdruck durch Änderungen des Lebensstils und Medikamente normalisiert wird.

 

 

 

 

 

 

 

 
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