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Zusatzpauschale statt Zusatzbeitrag: Röslers Reformpläne werden konkret

Gesundheitsminister Phillipp Rösler (FDP)02.06.2010

(Foto: BMG)

Nun wird es konkret: Gesundheitsminister Phillipp Rösler (FDP) macht mit seinen Reformplänen ernst und will den Zusatzbeitrag in der GKV abschaffen. Als Ersatz soll eine einkommensunabhängige Zusatzpauschale erhoben werden.

Die Reformen von Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler nehmen konkrete Gestalt an. Nach dpa-Informationen plant der Bundesgesundheitsminister eine einkommensunabhängige Pauschalprämie, die von den Kassen monatlich an Stelle des Zusatzbeitrages erhoben werden soll.

Der bisherige Beitragssatz von 14,9 % ( 7% AG-Anteil und 7,9% AN-Anteil) soll auf 14,6% (jeweils 7,3% AG-Anteil und AN-Anteil) gesenkt werden. Der Arbeitgeberanteil steigt also bei diesem Modell um 0,3 Prozentpunkte, was hochgerechnet eine Mehrbelastung von 3 Mrd Euro für die Unternehmen ergeben würde.

Die Krankenkassen sollen die Höhe der Zusatzpauschale selbst bestimmen können, was dem Wettbewerb deutlich mehr Schub verschaffen dürfte. Als Richtwert nannte der FDP-Politker die Zahl von 30 Euro je Versichertem. Für Geringverdiener ist in diesem Reformmodell ein ermäßigter Beitragssatz vorgesehen.

Was die Reformpläne genau für die Nettoeinkommen der Versicherten bedeutet, kann man an den folgenden Rechenbeispielen sehen. So muss ein Arbeitnehmer mit einem Einkommen von monatlich 2500 EUR mit einer Mehrbelastung von 180 EUR jährlich rechnen. Spitzenverdiener werden im Verhältnis zum Einkommen weniger zur Kasse gebeten als durchschnittliche Arbeitnehmer.

 

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