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03.09.2010
Der Finanzstatus der gesetzlichen Kassen ist durch die Gesundheitsreform zu einem entscheidenden Wettbewerbs-Indikator geworden. Denn während über einigen gesetzlichen Kassen beständig der Pleitegeier kreist, bauen andere aus Überschüssen Reserven auf und können ihren Versicherten Extra-Vorteile oder sogar Geldprämien zukommen lassen.
Im Zuge der erstmals in diesem Jahr aufgetretenen Insolvenzgefahr wurden die Krankenkassen verpflichtet, regelmäßig über ihre finanzielle Lage Bericht zu erstatten. Das Bundesversicherungsamt als zuständige Aufsichtsbehörde stuft die Krankenkassen auf der Grundlage dieser vertraulichen Daten ein, um rechtzeitig zum Schutz der Versicherten eingreifen zu können.
Insgesamt gibt es vier Kategorien. Als „leistungsfähig“ und „unbedenklich“ gelten finanzstarke Kassen, bei denen keinerlei Insolvenzgefahr und demnach wohl auch kein Zusatzbeitrag in Sicht ist. „Zu beobachten“ sind Kassen, bei denen sich in Zukunft eventuell eine Schieflage nicht ausschließen lässt. Als „gefährdet“ gelten Kassen, die massiv rote Zahlen schreiben und die Lücken auch mit Zusatzbeiträgen nicht ausgleichen können.
KrankenkassenRATGEBER.de hat alle geöffneten gesetzlichen Krankenkassen zu dem vom BVA erteilten Finanzstatus befragt. Folgende 28 Krankenkassen haben dabei bestätigt, dass sie momentan als „unbedenklich“ bzw. „leistungsfähig“ eingestuft sind:
AOK Westfalen-Lippe atlas BKK ahlmann Bergische Krankenkasse BKK Achenbach Buschhütten BKK AKZO Nobel-Bayern BKK Alp Plus BKK Dürkopp Adler BKK Faber-Castell & Partner BKK Freudenberg BKK Herkules BKK Scheufelen BKK Schwarzwald-Baar-Heuberg BKK Textilgruppe Hof BKK VerbundPlus BKK vor Ort BKK VDN BKK Wirtschaft u. Finanzen Brandenburgische BKK Dräger & Hanse BKK engerie-BKK hkk – Erste Gesundheit IKK Brandenburg und Berlin IKK Classic IKK gesund plus IKK Südwest SBK Schwenninger BKK WMF BKK
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