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„Wer je ein ausgebranntes Gebäude gesehen hat, der weiß, wie verheerend so etwas aussieht. Ein Bauwerk, eben noch von pulsierendem Leben erfüllt, ist nun verwüstet. Wo früher Geschäftstätigkeit herrschte, finden sich jetzt nur noch verkohlte Überreste von Kraft und Leben.
Ein paar Ziegel und Zementbrocken mögen stehengeblieben sein, ein paar leere Fensterrahmen. Vielleicht ist sogar die äußere Hülle des Gebäudes noch erhalten.Wer sich jedoch hineinwagt in die Ruin, wird erschüttert vor dem Werk der Vernichtung stehen.“ (Freudenberger, 1980, S. 13) Mit diesen drastischen Vergleichen beschrieb der New Yorker Arzt und Psychotherapeut Dr. Herbert Freudenberger den inneren Zustand von Menschen, deren Leiden er erstmals in den siebziger Jahren als "Burnout-Syndrom" benannte. Die Liste der Publikationen über Burnout ist inzwischen stark gewachsen und über 2000 Titel lang. Auch wenn es zum jetzigen Zeitpunkt noch keine offizielle Diagnose gibt, findet das Phänomen doch gesellschaftlich eine starke Beachtung. Fakt ist, dass eine weitere allgemeine Steigerung des Burnout-Risikos aufgrund sich verändernder Lebens- und Arbeitsbedingungen erwartet wird. Ein Forscherteam an der Uni Hamburg unter Leitung von Prof. Matthias Burisch hat einen online-Selbsttest entwickelt, wo man sich über sein individuelles Burnout-Risiko informieren kann. Link zum Hamburger Burnout Inventory (HBI) |