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Stichtag für Chipkarte: Elektronische Gesundheitskarte ( eGK ) ab 2014 Pflicht

Ab dem 1. Januar 2014 kann nur noch mit der elektronischen Gesundheitskarte ( eGK ) abgrechnet werdenAb dem 1. Januar 2014 können Kassenpatienten nur noch mit der neuen elektronischen Gesundheitskarte ihre Versorgung bei Ärzten und Therapeuten abrechnen. Davon ausgenommen sind Kinder bis 15 Jahre und bestimmte Personengruppen, die nicht in der Lage sind, ein Foto selbstständig einzureichen wie z.B. akute Pflegefälle.



Die neue Chipkarte wird seit 2011 von den Krankenkassen an die Versicherten ausgegeben und ist mit einem Foto des Versicherten ausgestattet.


Ohne eGK droht ab Januar 2014 eine Privatrechnung

Wer im kommenden Jahr bei einem Arztbesuch keine Chipkarte der neuen Generation vorlegen kann, muss damit rechnen, eine Privatrechnung vom Arzt ausgestellt zu bekommen. Diese dürfen die Krankenkassen nicht übernehmen und muss vom Patienten selbst getragen werden. Aktuell dürfte das etwa vier Millionen versicherte betreffen, die bislang noch keine eGK erhalten konnten.   

Die Ärzte können ohne elektronische Gesundheitskarte dann nicht mehr überprüfen, ob ein Versicherungsschutz vorliegt und die erbrachten Leistungen auch nicht mehr abrechnen. In diesem Fall sind sie nach einer Wartezeit von zehn Tagen dazu berechtigt, eine Vergütung auf Privatbasis nach geltender Honorarordnung vom Patienten zu fordern. Dieses Recht gilt bei jeglicher ärztlicher Leistung, also auch bei Routine-Vorsorgeuntersuchungen.


Letzte Möglichkeit für Nachzügler: Kostenerstattung per Abrechnungsschein

Nachzügler, die immer noch kein Foto bei ihrer Krankenkasse eingereicht haben und aus diesem Grund noch keine eGK erhalten konnten, haben zur Vermeidung finanzieller Belastungen eine letzte juristische Möglichkeit zur Abrechnung über die Gesetzliche Krankenversicherung – den Abrechnungsschein.

Diesen erhält der Versicherte bei seiner Krankenkasse. Mit dem Abrechnungsschein kann bis zum Ende des aktuellen Quartals, in welchem die Behandlung erfolgte, eine Rückerstattung der bezahlten Privatrechnung beim Arzt gefordert werden.  Wer dieses umständliche Prozedere vermeiden will, sollte einen Antrag auf eine Elektronische Gesundheitskarte bei stellen und das geforderte Foto einreichen. Viele Krankenkassen bieten dafür auch einen kostenlosen Fotoservice in den Geschäftsstellen oder Upload-Funktionen im Internet für Foto-Dateien an.


Kassen machen Tempo bei der Auslieferung

Die Krankenkassen bemühen sich um eine sofortige Auslieferung der eGK innerhalb weniger Tage, sobald ein Foto eingereicht wurde und erteilen selbstverständlich Auskünfte. Im Januar 2012 gab es laut Angaben der KBV in NRW-Rheinland, Bremen und in Teilen Bayerns die meisten Nachzügler.
 
Ausstattungsgrad mit der eGK ( Grafik: KBV 2012 )

 

 
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