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Gesundheitsmythen: Von gefährlichen Flugreisen und runden Fußnägeln


ImageHäufig sind es Gerüchte, die man in Gesprächen mit Freunden aufschnappt oder die man irgendwann irgendwo mal gehört hat. Hier drei weitere Gesundheitsmythen und was wirklich hinter ihnen steckt.


 

Flugreisen machen krank durch Strahlen

Zumindest nicht ganz falsch. Eine wichtige Rolle spielen hier die Fludauer, Flughöhe und die Flugroute. Wer über die Pole fliegt, setzt sich einer höheren Strahlung aus, als wenn er über eine andere Route fliegt. Das Wissenschaftsmagazin Quarks vom WDR schreibt: „Die Strahlenexposition bei einem Flug von Europa nach New York ist doppelt so hoch wie bei einem Flug nach Südamerika.“ Besonders hoch ist die Belastung für Piloten und Flugbegleiter – jedoch erreichen auch sie nicht den Grenzwert, der für Menschen in strahlungsintensiven Berufen festgelegt ist. Für normale Reisende hält sich die Strahlungsgefahr also in Grenzen.

Fußnägel nicht rund schneiden

Es stimmt, runde Fußnägel sehen zwar schöner aus als Eckige, könnten aber leichter in das Nagelbett der „Großen Onkel“ einwachsen. Besonders enge Schuhe können dazu führen, dass sich die Nägel ins Fleisch graben. Dann hilft nur der Weg zum Arzt um eine Entzündung und ständiges Verbandswechseln zu vermeiden. Vorbeugend sollte man sich die Fußnägel gerade abschneiden und danach mit einer stumpfen Pfeile abfeilen

Früher waren die Menschen kleiner

Man hatte ja schom immer den Eindruck das Oma und Opa kleiner sind als man selbst und das früher die Menschen kleiner waren. Nun, dass die Großeltern kleiner sind, liegt auch daran, dass man im Alter etwas kleiner wird. Doch es stimmt wirklich, die Menschheit wird immer größer. Der Grund dafür liegt wahrscheinlich in der Kindheit: Wer als Kind eine ausgewogene Ernä bekommt, wird auch als Erwachsener groß und stark – vereinfacht gesagt. Die Durchschnittsgröße einer Gesellschaft kann also auch als Indikator für die wirtschaftliche Lage dienen. Dem Größenwachstum scheint jedoch eine Grenze gesetzt zu sein. Zumindest in Europa hat das Wachstum nachgelassen: Es beträgt zurzeit etwa einen halben bis einen Millimeter pro Jahr.

Aturo: Tobias Röver 

 

 
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 10:48    27.05.2012