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Ski (un-)heil! - Gut versichert, wenns auf der Piste kracht!

Hubschrauber Die weiße Schneepracht hat sich in diesem Jahr noch von seiner schüchternen Seite gezeigt. Gerade deswegen zieht es wieder viele Ski- und Snowboardfans in den Wintermonaten ins Ausland, um die Pisten in den schneesicheren Gebieten hinunterzurauschen. Leider gibt es neben dem Winterspaß auch jede Menge Unfälle. Wie man richtig abgesichert ist, verrät der nachfolgende Ratgeber. Wer zum Skivergnügen in Europa bleibt, ist gut abgesichert. So kann man recht unbesorgt in die Hauptskigebiete der Deutschen nach Österreich, Frankreich, Tschechien, Italien und in die Schweiz fahren. Denn diese Staaten haben sich neben zahlreichen anderen europäischen Staaten dem Sozialversicherungsabkommen angeschlossen. Jenes Abkommen regelt die Behandlung von Ausländern bei kurzfristigen Aufenthalt im Ausland. Die versicherten Leistungen werden hierbei genau festgelegt, und richten sich nach den Bestimmungen des Gastlandes. Welche Behandlungen der einzelne also mit seiner Krankenversichertenkarte bekommt, hängt nicht vom Heimatland ab, sondern vom Urlaubsland. Für die Deutschen bedeutet dies häufig eine Einschränkungen der Leistungen.

Um die Behandlung gestattet zu bekommen, muss man beim Arzt vor Ort die European Health Insurance Card (EHIC) vorlegen. Sie hat den Auslandskrankenschein E111 vor knapp 4 Jahren abgelöst. Jene Karte kann bei der eigenen gesetzlichen Krankenkasse beantragt werden und befindet sich meist auf der Rückseiten der heimischen Krankenkassenkarte. Sie enthält Datum, Geburtsdatum, persönliche Kennnummer, Kennnummer der Krankenkasse Kennnummer der Karte und Ablaufdatum. Mit dieser Karte erhält man die notwendigen Behandlungen. Privat Versicherte haben keinen Auslandsschutz in ihrer Versicherung integriert und müssen sich zusätzlich absichern.

Achtung: Der Arztbesuch im Ausland wird nur über die Karte nur abrechnet, wenn der Besuch dringend erforderlich ist. Wer mit dem Ziel ins Ausland fährt, sich behandeln zu lassen, muss selbst zahlen. Dazu zählen beispielsweise eine im Voraus geplante Operation im Rahmen einer stationären Krankenhausbehandlung oder eine Kurmaßnahme.

Private Absicherung für umfassenden Schutz

Neben der gesetzlichen Absicherung lohnt sich der Abschluss einer zusätzlichen privaten Krankenversicherung Diese kosten nur wenig Geld, da nur wenige Versicherte die Leistung in Anspruch nehmen. So kann man eine Versicherung schon für unter zehn Euro im Jahr abschließen.
Die Versicherung deckt beispielsweise die Kosten im Falle eines notwendigen Rücktransport. Zudem ist sie vor allem in Ländern außerhalb der EU sinnvoll. Denn außerhalb europäischer Grenzen ist man Privatpatient, die Behandlungskosten müssen selber getragen werden. Dies kann schnell in Höhen von mehreren tausenden Euro gehen.

Bei den privaten Krankenversicherungen muss man häufig erst in Vorkasse treten und erhält später, gegen Vorlage der Rechnung, das Geld zurück. Die Arztrechnungen sind erst vollständig, wenn darauf Rechnungsdatum, Name und Anschrift des Arztes bzw. der Klinik Vor- und Nachname sowie Geburtsdatum der behandelten Person, die Diagnose und die einzelnen ärztlichen Leistungen und deren Daten vermerkt sind Auch Rezepte benötigen Name und Adresse des Ausstellers, Medikamente Preise, Quittungen und Name des Patienten Zahnbehandlungen brauchen zusätzlich die klare Kennzeichnung von Zähnen.

Achtung: Auslandskrankenversicherungen gelten nur für kurze Auslandsreisen bis zu vier oder sechs Wochen Wer länger ins Ausland will, muss zusätzliche Tage extra absichern. Die Kosten sind in diesem Fall deutlich höher.

 Autor: Julia Rauschenbach

 


 

 
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