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Selbstständige in der GKV: Änderungen 2009

ImageSelbstständige und Studenten, die als freiwillig Versicherte den vollen Beitragssatz in der Gesetzlichen Krankenversicherung zahlen, sind am härtesten von der Erhöhung auf einheitliche 15,5 % bzw. 14,9 % zum Jahreswechsel betroffen. Gleichzeitig mit dem Gesundheitsfonds kommt jedoch noch eine weitere Änderung auf alle freiwillig Versicherten zu.

Selbstständige in der GKV konnten als freiwillig Versicherte bisher zwischen dem ermäßigten und dem erhöhten Beitragssatz wählen, wobei der höhere Beitrag einen Anspruch auf Krankengeld beinhaltete.
Damit waren sie rechtlich mit Arbeitnehmern gleichgestellt, die i.d.R. ab der siebten Woche Arbeitsunfähigkeit einen Anspruch auf Krankengeld in Höhe von 70% ihres regelmäßigen Bruttoeinkommens haben. Bei Selbstständigen galt das nachweisliche Einkommen laut Einkommenssteuerbescheid als Bemessungsgrundlage.

Ab dem 1.1.2009 tritt im Rahmen des GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetzes eine Neuregelung in Kraft. Danach sollten Selbstständige als freiwillig Versicherte einen Anspruch auf Krankengeld nur noch über einen Extra-Wahltarif erlangen.Viele Krankenkassen bieten aber einen solchen bisher nicht an. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) forderte daher, dass freiwillig Versicherte ihren Anspruch auf Krankengeld behalten müssten. Das Bundesgesundheitsministerium gab den Verbraucherschützern Recht und hat daraufhin eine Gesetzeskorrektur auf den Weg gebracht, die rückwirkend zum 1. Januar 2009 in Kraft treten soll. Der Bundestag muß dem allerdings noch zustimmen.

Alternativ lohnt es sich zu prüfen, ob nicht eine private Zusatzversicherung für Krankentagegeld sinnvoll ist.

Autor: joerg.wunderlich( at ) krankenkassenratgeber.de

 

 
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Startseite arrow Gesetzlich versichert arrow Gesundheitspolitik arrow Selbstständige in der GKV: Änderungen 2009  05:48    18.11.2017