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Obwohl die Ophthalmologie, die Augenheilkunde, schon eine jahrtausendalte Tradition hat, brauchte sie einige Zeit um als eigenständige Disziplin innerhalb der modernen westlichen Schulmedizin akzeptiert zu werden. Nur langsam wurde sie aus dem Dachbereich der Chirurgie in die Eigenständigkeit entlassen.
Heute sind die Möglichkeiten der Augenheilkunde immens, einen Augenarzt zu finden kein Problem. In Mode kommt zudem auch immer stärker das Lasern, mit welchem Sehfehler so korrigiert werden können, dass Brille oder Kontaktlinse überflüssig werden, eine Leistung welche allerdings nicht die Krankenkasse bezahlt. Liegt Verdacht auf eine Sehschwäche vor, sollte erst der Augenarzt aufgesucht werden, noch vor dem Optiker. Sehschwächen können unterschiedlicher Natur und Intensität sein. Anzeichen für eine solche sind beispielsweise: · Keinen Blickkontakt aufnehmen können · Augenzittern · Das Drehen der Augen in eine andere Richtung, wenn der Patient angesprochen wird · Unsicheres Greifen, daneben Greifen · Starkes Herannähern von Texten und Schrift · Eine eingeschränkte Mimik · Unsicherheiten in der Gesamtorientierung Spätestens wenn einer der genannten Symptome auftritt sollte der Arzt aufgesucht werden. Viel häufiger ist allerdings die „normale“ Sehschwäche im Alltag: Schlechtes Erkennen können von Schildern im Straßenverkehr oder Menschen auf der anderen Straßenseite, Probleme beim Fernsehen oder beim Lesen eines Buches. Für die Suche nach dem Augenarzt stehen nicht nur die gelben Seiten, sondern auch zahlreiche Arztsuchmaschinen im Internet kostenlos zur Verfügung. |