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Die Arten von Schwerhörigkeit

ImageAllgemein kann man sagen, dass es zwei Arten von Schwerh&ouml gibt. Die Schallleitungs- und die Schallempfindungsschwerhörigkeit. Bei der Schallleitungsschwerhörigkeit ist das Problem, dass der Schall nicht mehr bis zum Innenohr geleitet wird.

Eine der Ursachen ist etwa die Bildung von zuviel Ohrenschmalz. Problematisch wird es, wenn dieses weit nach hinten in den Gehörgang geschoben wird und so diesen beschädigt. Eine Ursache kann auch Wasser sein, das nach zu häufigem Baden oder Schwimmen in das Ohr eingedrungen ist. Ein weiterer Grund sind schnelle Luftdruckveränderungen. Hier baut sich zwischen Mittelohr und äußerem Gehörgang ein so starker Druck auf, dass sich das Trommelfell dehnt und in seltenen Fällen zerreißt. 


Behandlung von Schallleitungsschwerhörigkeit

Die Schallleitungsschwerhörigkeit kann in vielen Fällen medikamentös oder operativ beseitigt oder verringert werden. Zunächst schaut man sich hier die Ursache an und therapiert dann diese. So muss etwa eine Mittelohrentzündung mit Medikamenten behandelt werden, wohingegen eine Flüssigkeit apunktiert werden kann. Aber auch durch eine Operation kann das Gehört verbessert werden, indem man etwa Trommelfell- und Gehörknöchelchendefekte behandelt.

Schallempfindungsschwerhörigkeit

Die zweite Art von Schwerh&ouml ist die Schallempfindungsschwerhörigkeit. Ihre häufigste Ursache ist der Lärm. Die kritische Schwelle für Hörschäden liegt bei 85 dB, was in etwa einem vorbeifahrenden Pkw oder dem Fön beim Haaretrocknen entspricht. Ist das Ohr zuviel Lärm ausgesetzt, verengen sich die Blutgefäße und altern so schneller. Zusätzlich hat der Lärm eine Anspannung der Muskeln zur Folge. Magen und Darm reduzieren ihre Aktivität und Stresshormone werden ausgeschüttet.

Nicht nur Lärm als Ursache

Doch nicht nur Lärm, sondern auch akute Infektionen des Mittelohres wie etwa eine Hirnhautentzündung oder AIDS wirken auf die Hörfähigkeit des Menschen ein. Oder auch eine Beeinträchtigung von außen, etwa durch Schläge auf den Kopf. Hierzu muss nicht einmal das Ohr direkt getroffen werden um das Innenohr zu schädigen. Grund hierfür ist, dass die Druckwelle über die Knochenleitung den Schlag auf das Innenohr weiterleitet.

 Autor: Michael Handel

 

 

 
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