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Schritt 4: Den Alltag entschleunigen - Den Stress für sich nutzen

Den Alltag entschleunigen - Den Stress für sich nutzenFrühmorgens das erste Meeting, dann Privatgespräch mit einem wichtigen und anstrengenden Kunden, anschließend Vorbereitung für die Präsentation am Nachmittag. Am Abend im Stau. Und dann endlich zu Hause. Nach diesem Tag ist es fast unmöglich, sich wohl zu fühlen – es sei denn man lernt mit Stress umzugehen.

Wann aber genau entsteht Stress Immer dann, wenn Geist und Körper das Gefühl haben, unter Druck zu stehen. Dies muss jedoch nicht automatisch schlecht für den Körper sein. Der Mensch braucht eine gewisse Portion an Stress um den Alltag zu bewältigen. Stress fordert den notwendigen Ehrgeiz heraus, der im Idealfall zu besten Ergebnissen führen kann. Wer den Stress für sich nutzt, empfindet ihn als Ansporn und Herausforderung.

Wenn der Stress jedoch Überhand nimmt, wird er als Bedrohung empfunden und macht Angst. In diesem Fall bewirkt er genau das Gegenteil. Er hemmt die Arbeit und ihre Effizienz.


Den Stress entladen

In der Medizin wird zunehmend erkannt: Stress ist ein Auslöser für Krankheiten. Gerade daher ist es wichtig, Stress entgegen zu wirken und ihn zu bekämpfen. Wenn der Körper unter Stress steht, schüttet er zahlreiche Hormone aus. Diese lassen ihn wachsam werden und schnell reagieren. Die Energie, die also blitzartig bereitgestellt wird, kann für den Zeitpunkt extremen Nutzen bringen. In den seltensten Fällen wird diese Energie jedoch in vollem Maße gebraucht. Wenn sie in der Erholungsphase nicht völlig abgebaut wird, wird der Organismus geschädigt. Auf die Dauer kann Stress dann ungesund sein, da der Mensch zunehmend reizbar und angestrengt ist. Der Kopf brummt, man ist zappelig und angespannt, kommt nicht zur Ruhe. In diesem Fall wird Stress ungesund.
Die einfachste Variante, überschüssige Stressenergie loszuwerden, ist Bewegung Nicht umsonst tut das abendliche Jogging sein übriges und befreit Körper und Geist von negativen Gefühlen.

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Auch mit der Nahrung kann man sich vom Stress befreien. Schokolade und schweres Essen sind jedoch dabei keine Belohnung. Stattdessen ist es besser, zu Obst und Gemüse zu greifen. Vitamine geben neue Kraft und vor allem Ruhe. Für Mahlzeiten muss man sich Zeit nehmen. Wer schlingt, stellt den Körper unter Stress Das kann keinen Spaß machen.

 

Den Stress wegatmen

Mit zusätzlichen Übungen kann man den Stress auch verbannen. Einige Entspannungstechniken wie Atemübungen, Muskelentspannung und Autogenes Training helfen dabei, den Körper zu entspannen. Auch Yoga und andere Entspannungstechniken, zumeist aus Asien nach Europa gekommen, helfen zur Ruhe zu kommen. Die Vielfalt der Entspannungsmöglichkeiten ist dabei groß. Im folgenden Kasten sind einige vorgestellt:

  • Atemübung: Atmen Sie zu Beginn normal. Dann fangen Sie an, bei den Atemzügen mitzuzählen. Zählen Sie beim ersten Einatmen bis 1, beim Ausatmen bis 2, beim zweiten Einatmen bis 3 und beim zweiten Ausatmen bis 4 usw. Gehen sie bis 10 und beginnen dann von vorne.
  • Progressive Muskelentspannung: Die Progressive Muskelentspannung kennzeichnet sich durch einen Wechsel von Anspannung und Entspannung aus. In folgender Reihenfolge sind die wechselseitigen An- und Entspannungen bei geschlossenen Augen durchzuführen: Hände und Füße ballen, Arme anwinkeln, Fußspitzen bei gehobenen Beinen Richtung Knie ziehen, Schultern zu den Ohren ziehen, Lippen und Augen zusammenpressen, nochmals alle Muskelgruppen anspannen, anschließend strecken und tief ein- und ausatmen.
  • Autogenes Training: Das Autogene Training ähnelt ein wenig dem Prinzip der Hypnose. Dafür wird mit kurzen, prägnanten Formeln innere Ruhe geschaffen. Diese Formeln sind beispielsweise „Ich bin ganz ruhig“, „Meine Arme und Beine sind schwer“ oder „Es atmet in mir“. Als Abschluss dieser Sätze kommt eine Formel wie „Arme fest“. Dabei werden die Hände zu Fäusten geballt. Wer diese Übungen täglich zweimal durchführt, kann nach einiger Zeit dadurch blitzschnell zur Ruhe kommen.


Dem Stress entgehen

Neben all diesen Regeln sollte das oberste Ziel natürlich die Vermeidung von übermäßigem Stress sein. Wissenschaftliche Studien belegen, dass eine positive Lebenseinstellung den Stress fernhält. Wer viel lacht hat weniger Stress Beim Lachen wird das Glückshormon Endorphin freigesetzt und dieses stärkt das Immunsystem. Die Stresshormone Adrenalin und Corisol werden damit abgewehrt.

Für den Alltag gilt: an Aufgaben realistisch herangehen. Nur was wirklich zu schaffen ist, überfordert nicht. Schaffen Sie sich kleine Glücksmomente: das Lächeln des Nachbarkindes, das Schnurren der Katze und der Sonnensstrahl auf dem Fensterbrett. Wer lernt, die kleinen Dinge zu bewundern, wird die Großen besser meistern. All diese Dinge werden Sie natürlich nicht davor retten, doch einmal unter Stress zu geraten. Wichtig ist dann jedoch: Kommen Sie zur Ruhe, atmen Sie tief durch und starten Sie dann mit einem Lächeln in den Tag.

 

 
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