Schnarchen entsteht meist, wenn beim Schlafen durch den Mund geatmet wird. Ist die Nasenatmung etwa durch Schnupfen oder vergrößerte Mandeln schwer möglich, wird durch den Mund geatmet, um besser Luft zu bekommen.
Neben Krankheiten wie einer Erkä kann auch Ü eine Ursache sein. Wer zuviel wiegt, engt die oberen Luftwege ein. Nehmen Übergewichtige ab, hört oft auch das Schnarchen auf. In vielen Fällen engen auch zu große Mandeln die oberen Luftwege ein, machen Probleme beim Schlucken. Das ist oft bei Kindern der Fall. Alkohol und Schlafposition als Ursachen Aber auch das Rauchen kann zur nächtlichen Geräuschkulisse beitragen. Es regt die Schleimproduktion in der Nase an. Der Schlafende muss also vermehrt durch den Mund atmen. Ebenso fördern Alkoholkonsum oder die Einnahme von Beruhigungsmitteln, Schlafmitteln oder Psychopharmaka die Erschlaffung des Gaumensegels und somit den Vorgang des Schnarchens. Daher sollte in den letzten 6 Stunden vor dem Schlafen jeglicher Alkoholgenuss vermieden werden. Wichtig ist auch die Körperlage, in der die Nacht verbracht wird. So kommt es häufig in der Rückenlage zum Schnarchen, wenn der Unterkiefer des Schlafenden nicht gestützt ist und er durch den geöffneten Mund atmet. Sehr hilfreich ist dann, wenn der Kopf höher gelagert wird. Anzeichen für Allergie Ebenfalls ist das Schnarchen ein typisches Kennzeichen für eine Hausstaubmilbenallergie. In diesem Falle sollte das Kissen mit einem bestimmten antiallergischen Material gefüllt sein und die Bettwäsche möglichst einmal in der Woche gewechselt werden. Wichtig ist es, für eine gute Schlafhygiene zu sorgen. Das bedeutet, eine ruhige Umgebung zu schaffen, das Schlafzimmer zu lüften und einen Schlafrhythmus einzuhalten. Autor: Michael Handel
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