Startseite
Gesundheit
Arzt und Patient
Medikamente und Co
Gesetzlich versichert
Privat versichert
Service
Webmastertools
Impressum
Sitemap
News:    

Risiken und Nebenwirkungen – auch für Kinder

ImageAuf dem deutschen Markt sind hunderttausende Medikamente zugelassen. Nur ein Bruchteil von ihnen sind auf ihre Eignung für Kinder hin geprüft. Ein großes Manko, denn so sind Nebenwirkungen und Dosierung bei Kindern nicht erforscht, obwohl diese völlig andere körperliche Voraussetzungen als Erwachsenen haben.



Kinder befinden sich noch in der körperlichen Entwicklungsphase, in der auch das Immunsystem lernt mit Krankheiten umzugehen. Jedoch bereitet oft schon die Dosierung von Medikamenten Probleme, denn Dosen, die für Erwachsene völlig harmlos sind, können bei Kindern ernste Nebenwirkungen hervorrufen. Auf keinen Fall sollten deshalb Eltern eine eigene Dosierung vornehmen.

Bei Kindern besonders gefährdet: Das Immunsystem

Das Immunsystem von Kindern befindet sich in der Entwicklung. So ist der Stoffwechsel von Neugeborenen teilweise langsamer als bei Erwachsenen, während er bei Kindern bis acht Jahren meist schneller ist – und somit auch Arzneimittel schneller ausgeschieden werden. Daraus resultiert eine höhere Dosis, wenn das Medikament seine Wirkung entfalten soll. Auch bei pflanzlichen Mitteln sollte man Vorsicht walten lassen, denn ein hoher Alkoholanteil kann zu schlimmen Folgen bei Kindern führen.

Risiken und Nebenwirkungen

Meist ist es ein Hinweis im Beipackzettel: „Für Kinder unter 14 Jahren liegen keine Erkenntnisse über Wirkungen und Nebenwirkungen vor.“ Das Medikament wurde also nicht auf die Therapie bei Kindern überprüft. Das ist bei etwa 80 Prozent aller in Deutschland erhältlichen Medikamente der Fall. Oft sind es Erkältungs- und Fiebermittel, die geprüft wurden, sind – da sie bei Kindern viel häufiger als bei Erwachsenen auftreten.

Fehlende Wirtschaftlichkeit von Studien mit Kindern erschweren die Eignungsprüfung

Die Pharmakonzerne wissen über die mangelnde Prüfung ihrer Medikamente für Kinder Doch das Problem ist, dass die Medikamente bei Kindern in verschiedenen Altersklassen überprüft werden müssten. Viele Eltern wollen ihr Kind nicht zum Versuchskaninchen machen lassen. Auch aus wirtschaftlicher Sicht lohnt eine extra Zulassung für Kinder nicht und staatliche Anreize gibt es nicht. Eltern sollten in jedem Fall ärztlichen Rat einholen, bevor sie ihren Kindern Medikamente verabreichen.

 

Tobias Röver  

 

 
Suche

Jetzt zuzahlungsfrei
3864 Medikamente.  Stand: 18.11.2017   Finden Sie jetzt Ihr Medikament.
Name oder PZN: 
Apotheke anmelden
Melden Sie jetzt ihre Apotheke bei uns an. So sind Sie mit ihren Angeboten immer gut gelistet.
Anzeigen
Startseite arrow Medikamente und Co arrow Rund um Arzneimittel arrow Risiken und Nebenwirkungen – auch für Kinder  12:58    20.11.2017