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Raus in den Winter! - Warum Sport im Freien auch zu dieser Jahreszeit gut tut

Sport im Winter 1Es gibt ihn - den perfekten Laufmoment: Gerade wenn Schnee gefallen ist, die Welt in einer leisen Wolke versinkt und die Zeit still zu stehen scheint, dann fliegt der Boden unter den Füßen dahin, die Luft strömt durch die Lungen – und man könnte ewig weiterlaufen. Es ist einer dieser Momente, die den Winter zur perfekten Sportjahreszeit machen. Doch um jenen Moment zu erleben, muss man erst einmal den inneren Schweinehund überwinden.

Denn Matsch, Dunkelheit und Kälte halten viele Freizeitsportler von der Bewegung im Winter ab. Dabei gibt es genug Gründe, gerade im Winter Sport zu treiben.

Krank war gestern – So kommen sie gesund durch den Winter

Pünktlich zum Beginn der kalten Jahreszeit triefen bei vielen Menschen auch wieder die Nasen. Durch Dunkelheit und Kälte sinkt bei vielen die Stimmung in den Keller. Durch die fehlende Sonneneinstrahlung weisen 30 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen über 50 Jahren am Ende des Winters einen latenten Vitamin D-Mangel auf, der aufs Gemüt drückt. Zudem gibt es im Winter viel Süßes und fetthaltige Speisen, die träge machen.

Wer sich vor jenem Sporttief oder der Krankheitswelle schützen will, sollte unbedingt eins tun: Sport treiben. Denn Sport bringt das Blut in Wallung, was wiederum die Immunzellen aktiviert. Zudem baut Sport Stress ab. Die frische Luft gibt der Psyche einen zusätzlichen Kick, denn das natürliche Licht enthält, auch an trüben Tagen, viel mehr UV-Strahlen als jedes helle künstliche Licht. Sport vermittelt eine positive Grundstimmung, die den Körper stärkt und gesund macht.

Doch es gibt noch einen weiteren gute Gründe, im Winter ausreichend Sport zu treiben. Der Gang auf dem Weihnachtsmarkt, der Adventsstollen oder der Braten am Heilig Abend – all diese Nahrungsmittel bergen viele Kalorien, die wieder abgebaut werden müssen. Wer sich bewegt, kann so die Weihnachtsleckereien viel eher genießen. Zudem sorgt Sport für weniger Heißhunger auf Schokolade, Kekse und andere Süßigkeiten. Ein gutes Gefühl: Weihnachtsessen ganz ohne schlechtes Gewissen – also auf zur Bewegung!


Weitere Tipps zur Stärkung des Immunsystems:

  • Saunabesuche, Wechselduschen oder Dampfbäder: der Wechsel von warm zu kalt, kurbelt die Durchblutung an, und bringt das Immunsystem auf Trab
  • Wenn das Wetter für Sport im Freien zu unangenehm ist, sollte zumindest ein Sparziergang drin sein. Einmal pro Tag für 30 Minuten raus ist Pflicht. Sauerstoff ist quasi das Lebenselixier körperlicher Zellen. Haben wir zu wenig davon, werden wir schlapp, unkonzentriert und lustlos.
  • Der Winter hat wunderbare Früchte: Orangen, Clementinen, Mandarinen sind voller Vitamin C und machen den Körper fit
  • Stress und Schlafmangel schwächen die körpereigenen Abwehrkräfte. Daher sollte man im Winter ausreichend schlafen und Stress weitgehend vermeiden
  • Wer häufig an Kopfschmerzen leidet, sollte immer eine Mütze tragen.Der Kältereiz überträgt sich sonst schnell auf die Muskeln auf der Schädeldecke, die sich so krampfartig zusammenziehen und Schmerzen verursachen. Wärme lockert die Muskeln wieder
  • Damit die Schleimhäute Erkältungs- oder Grippe-Erreger optimal abhalten können, müssen sie immer schön feucht sein. Daher sollte man unbedingt pro Tag zwei Liter trinken. Das Durstgefühl im Winter ist deutlich geringer. Ein warmer Tee hilft, den Wasserhaushalt auszugleichen.

Die richtige Sportart

Auch im Winter ist es wichtig, die richtige Sportart zu finden, damit man nicht die Lust verliert.

Joggen: lässt sich im Winter gut fortführen. Mit der passenden Kleidung kann man sich gegen Kälte schützen. Nur bei Glatteis sollte man besser nicht laufen gehen.
Walking: hingegen ist auch bei Glatteis der perfekte Ausgleich. Da die Füße auf dem Boden bleiben, rutscht man nicht so schnell weg. Noch besser geeignet ist aber Nordic Walking weil es ja ohnehin seine Ursprünge im winterlichen Skilanglauf hat. Zudem wird der gesamte Körper so besser trainiert.
Radfahren: So lang es nicht schneit, oder die Nässe überfriert, gibt es keine Einwände gegen das Radfahren im Winter. Auch hier ist die richtige Kleidung sehr wichtig, da der Fahrtwind die gefühlte Temperatur noch sinken lässt. Vor allem Füße, Kopf und Hände müssen gut eingepackt werden, da sie bei Kälte als erstes frieren.
Die Bremszüge des Fahrrads sollten gut eingefettet sein, damit sie nicht einfrieren. Die Reifen sind am besten mit einem ausgeprägten, weit umgreifenden Profil ausgestattet. Dies sorgt für besseren Kontakt zur Straßenfläche. Bei Bremsen nur in dosierten Portionen bremsen und eher die Hinterradbremse belasten. Sollten Radwege zugeschneit sein, kann man auf die geräumte Straße ausweichen - was übrigens in diesem Fall auch juristisch erlaubt ist.

Alltagssport: Wer gar nicht raus will, sollte sich zumindest im Alltag ausreichend bewegen. Auf den Fahrstuhl zugunsten der Treppe verzichten, bei Fragen an die Kollegen in die Nachbarbüros gehen statt dort anzurufen und möglichst viel vom Stuhl aufstehen. In der Mittagspause ist ein Sparziergang die ideale Abwechslung zum Stress im Büro.

Indoor-Sport Am Wochenende geht’s dann ins Schwimmbad, den Fitnessclub oder die Tennishalle. Auch Jazzdance, Jazzgymnastik, Yoga, Fitnessgymnastik, Stretching, Aerobic, Krafttraining, Volleyball, Handball, Basketball, Hallenhockey, Faustball, Tischtennis, Badminton lassen sich wunderbar im Winter ausüben. Wer im Sommer nie im Sportverein nachgefragt hat, weil das Wetter für die Halle einfach zu schön war, kann jetzt den Zeitpunkt nutzen. Ein Vorteil des Teamsports: Wenn jemand auf einen wartet, kann man sich besser überwinden.

Autor:
Julia Rauschenbach

 

 
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