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Praxisgebühr fällt nach acht Jahren zum 1. Januar 2013 weg

Die Praxisgebühr wird zum 1. Januar 2013 abgeschafft 5. November 2012

Die Praxisgebühr wird zum 1. Januar 2013 abgeschafft. Das haben die Koalitionsspitzen aus CDU, CSU und FDP am 4. November beschlossen.


An dem Koalitionstreffen nahmen unter anderem die Parteivorsitzenden Angela Merkel (CDU), Horst Seehofer (CSU) und Philipp Rösler (FDP) teil. Mit dieser Entscheidung entfällt nach langen Jahren der Kritik und Auseinandersetzung eine unpopuläre und bürokratische Belastung für das gesamte Gesundheitswesen.

Die gesetzlich versicherten Patienten mussten seit 2004 für ärztliche, therapeutische oder zahnärztliche Behandlungen jeweils ein mal pro Quartal 10 € entrichten. Dieses Geld floss den Krankenkassen zu. Niedergelassene Ärzte monierten seit Jahren den hohen Verwaltungsaufwand, den sie im Dienste der Krankenkassen zusätzlich bewältigten. Ursprünglich war die Gebühr als Steuerungsinstrument zur Verhinderung unnötiger Arztbesuche gedacht gewesen. Dieser Funktion wurde sie aber Erhebungen zufolge niemals gerecht.    

Im Zuge des starken Finanzpolsters der Kassen wurden in diesem Jahr Forderungen nach Abschaffung der Praxisgebühr immer lauter. Parallel beschlossen die Regierungsvertreter die Einführung des Betreuungsgeldes sowie eine „Lebensleistungsrente“ für Geringverdiener.
 

 
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