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Phobien – Wenn die Angst ein ständiger Begleiter ist

ImageJeder Mensch kennt das Gefühl der Angst. Und das ist auch gut so, denn hätte man keine Angst, würde sich der Mensch ständig in gefährliche Situationen begeben. Schwierig wird es nur, wenn die Angst zu groß wird.

Hat ein Mensch übermäßige Angst vor objektiv ungefährlichen Dingen, so spricht man von einer Phobie. Es gibt rund 600 verschiedene Phobien. Je nach Zählung leiden zwei bis zehn Prozent der Menschen in Deutschland unter Phobien, wobei Frauen nahezu doppelt so häufig betroffen sind wie Männer. Zum ersten Mal können sie ab dem Alter von 15 Jahren auftreten.

In der Medizin wird zwischen drei Arten unterschieden: Der Tierphobie, Objektphobie und sozialen Phobie. Bei Menschen mit sozialen Phobien ist es so, dass vor allem unbekannte Situationen oder die Begegnung mit fremden Menschen Ängste auslösen. Hierzu zählen etwa das Fahren mit der U-Bahn, das Einkaufen im Supermarkt oder auch das Telefonieren in der Öffentlichkeit. All diese scheinbar alltäglichen Vorgänge können für die Betroffenen zu einem fast unüberwindbaren Problem werden. Zu der Tierphobie zählt etwa die Angst vor Tieren wie Spinnen oder Mäusen. Schätzungen zufolge hat jeder zweite Deutsche eine mehr oder minder ausgeprägte Angst vor Spinnen (Arachnophobie), obwohl die Tiere in unseren Breitengraden ungefährlich sind. Weit verbreitet sind auch Ängste vor Insekten, Würmern, Mäusen, Ratten, Katzen, Hunden und Pferden.

Zu den Objektphobien zählt die Angst vor zu großer Höhe, vor Brücken, Aufzügen, vor dem Arzt und vor Verkehrsmitteln wie dem Flugzeug. Es gibt fast keine Situation oder keinen Gegenstand, vor dem Menschen keine Phobie entwickeln können. Ein wichtiges Merkmal hierbei ist, dass die betroffene Person nicht die bestimmten Objekte oder Ereignisse fürchtet, sondern die Konsequenzen, die sich aus dem Kontakt ergeben könnten. So hat man bei einer Brücke etwa Angst, von dieser zu fallen oder beim Fahren mit einem Fahrstuhl hat man Angst zu ersticken. Meist reicht nur das Vorstellen einer solchen Situation, um körperliche Reaktionen zu zeigen. Man fühlt sich angespannt, bekommt Herzrasen, der Blutdruck steigt, der Atem wird schneller und man schwitzt und zittert. Bei jedem Zehnten sind die Ängste so stark ausgeprägt, dass sie das alltägliche Leben extrem beeinträchtigen. In den gefürchteten Situationen oder auch schon beim Gedanken daran, treten Ängste auf, die sich bis zur Panik steigern können. Die Gedanken kreisen nur noch um die mögliche Gefahr.

Von den Betroffenen wird die die Wahrscheinlichkeit überschätzt, mit der eine gefährliche Situation eintreten kann. Gleichzeitig unterschätzt man die eigene Fähigkeit, mit der Situation umzugehen. Um die Ängste nicht zu erleben, meidet ein Mensch mit Phobien diese Situationen. Durch diese Verweigerungshaltung, etwa dass die Person keinen Aufzug mehr fährt, kann mit der Zeit die Phobie immer stärker werden und den gesamten Alltagsablauf beeinflussen. Meist weiß die betroffene Person, dass seine Angst zum großen Teil unbegründet ist. Dennoch schafft sie es nicht, sich in diese für ihn Angst auslösende Situation zu begeben.

 

 

 

 

 

 
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