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Patientenrecht & Krankenversicherung - Was hat sich durch die Gesundheitsreform geändert ?

ImageEine Reihe gesetzlicher Erlasse regelt die Rechte von Patienten gegenüber der gesetzlichen Krankenversicherung Genauso wie der Arzt über die Behandlung zu informieren hat, muß die Krankenkasse den Patienten individuell über die Leistungen der GKV beraten.
Zu diesen Informationspflichten der Sozialleistungsträger gehört auch eine Aufklärungspflicht über alle Rechtsfragen.

Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Gewährung der gesetzlich vorgesehenen Leistungen.
Dazu gehören Ansprüche auf Versorgung bei Krankheit und Schwangerschaft oder die Kostenübernahme für Familienmitglieder im Rahmen der Familienversicherung.
Bestimmte Leistungen wie z.B. Empfängnisverhütung, Pr&auml und Früherkennung oder zahnärztliche Prophylaxe werden speziell geregelt.
Leistungsausschlüsse bestehen u. a. bei nicht zweckmäßigen oder unwirtschaftlichen Arzneimitteln bzw. Therapien.
Ein sehr wichtiger Punkt ist das Recht auf Information über die Kostenübernahme.
Bevor der Patient Leistungen in Anspruch nimmt, deren Kostenübernahme durch die GKV nicht gesichert ist, muß der Arzt oder das Krankenhaus den Patienten darüber informieren. Der Patient entscheidet dann, ob er diese Behandlung in Anspruch nehmen und selbst bezahlen will.

Durch die Gesundheitsreform aus dem Jahr 2007 gibt es einige Neuerungen im Bereich Patientenrecht bzw. Kassenpflichten.

So werden Patienten nun stärker belastet, wenn die Krankheit selbst verschuldet wurde, wenn z.B. nach Tätowierungen, Schönheits-Operationen oder bei Piercings Entzündungen entstehen. Wie hoch der Kostenanteil ist, den der Patient dabei selbst zahlen muss, steht aber noch nicht fest. Bei Sportverletzungen zahlt die Krankenkasse weiterhin.

Schwer kranke Patienten mit z.B. Krebs können sich jetzt auch in Krankenhäusern ambulant behandeln lassen, was bisher nur beim niedergelassenen Arzt möglich war.

Zu den neuen Pflichten der Krankenkassen gehört die Kostenübernahme für alle Impfungen, die durch die  Impfkommission ( STIKO )  empfohlen werden. Lediglich ein Eigenanteil von 10 Euro pro Impfung fällt für die Patienten an. Weiterhin müssen die gesetzlichen Krankenkassen nun Wahltarife ( Tarife mit Selbstbehalt ) anbieten, um dem Patienten mehr Möglichkeiten der individuellen Beitragsgestaltung zu geben.

Ebenfalls neu geregelt wurden die Bestimmungen zur Wiederaufnahme in die Krankenversicherung für Personen, die ihren KV-Schutz verloren haben.  
Grundsätzlich besteht nun eine Pflicht für die Versicherer, jeden aufzunehmen.
Die ( private) Krankenversicherung darf den Versicherten nicht mehr wegen Vorerkrankungen oder aus wirtschaftlichen Gründen ablehnen, sondern muss ihn
zu einem Basistarif aufnehmen.

 

 

 
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