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"Zur Rose" strebt für 2011 Schwarze Zahlen und profitables Wachstum an03.07.2010, Die Versandapotheke „Zur Rose“ fungiert rechtlich als Filiale der Johann-Sebastian-Bach-Apotheke in Köthen und ist im Industriegebiet Halle (Saale) untergebracht. Zwar gibt es auch Laufkundschaft, der Schwerpunkt de Geschäfts liegt aber im Versandhandel. Um diesen kümmert sich aber im Wesentlichen das deutsche Tochterunternehmen der schweizerischen Ärztegesellschaft – in den Verwaltungsräumen über der Apotheke und der Logistikhalle auf der Rückseite des Gebäudes.
2009 verbuchte „Zur Rose“ Einnahmen aus dem Verkauf von Arzneimitteln in Höhe von 28 Millionen Euro; der Umsatz der Versandapotheke dürfte entsprechend etwas darüber gelegen haben.
Für den tschechischen Medikamentendiscounter VfG fungiert „Zur Rose“ in Halle ebenfalls als zentrale Drehscheibe: 29 Millionen Euro wurden der Schwestergesellschaft für Arzneimittel in Rechnung gestelllt, inklusive 4-prozentiger Marge gemäß Dienstleistungsvertrag.
Dass „Zur Rose“ 2009 in Deutschland trotzdem mit einem Verlust von 3,6 Millionen Euro aus dem Rennen ging, lag unter anderem an den Marketingaufwendungen in Höhe von 5,7 Millionen Euro; für Auslieferungen wurden knapp 1,5 Millionen Euro ausgegeben. Spätestens im kommenden Jahr soll „Zur Rose“ in den schwarzen Zahlen landen.
Die Schweizer setzen große Hoffnungen in ihren neuen Geschäftsführer in Halle, den ehemaligen Ratiopharm-Vertriebschef Rainer Seiler. Der soll vor allem das Kooperationsgeschäft mit Krankenkassen und auch Ärzten „massiv forcieren“. Quelle: Apotheke adhoc
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