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DIE ZEIT bekämpft erneut Homöopathie10.12.2010, Kein halbes Jahr nach der letzten größeren Kampagne macht die ZEIT erneut mobil im Glaubenskrieg gegen die Homöopathie. Eine Titelseite der Ausgabe Nr. 50 vom 9.12. bringt das Thema als großen Aufmacher.
Als "Beleidigung der Vernunft" wird da eine weltweit anerkannte Heilmethode bezeichnet, Vokabeln wie "Pseudomedizin" und "obskure Therapie" werden im Text eingestreut, um emotional Verunsicherung zu erzeugen.
Immer wieder wird die wissenschaftliche Vernunft ins Feld geführt mit der Behauptung, dass homöopathische Arzneimittel gleichzusetzen seien mit "nichts", und demnach auch nicht wirken können. Das "Nichts" meint dabei immer molare Masseanteile im Sinne der Chemie des 19. Jahrhunderts, die man wägen, betrachten oder anfassen kann. Als Grund für die unbestrittenen Heilerfolge der Homöopathie wird einzig und allein ein "Wohlfühleffekt durch Kuschelathmosphäre" bzw. der an dieser Stelle stets bemühte Placebo-Effekt zugelassen. Seriöser kritisch-aufgeklärter Journalismus, für den ein Leitmedium wie dieses stehen sollte, sieht anders aus.
Eine Liste von wissenschaftlichen Studien, die die Wirksamkeit der Homöopathie nachweisen und u.a. den Placebo-Effekt ausschließen, sind im folgenden Dokument auf der website des Deutschen Zentralvereins Homöopathischer Ärzte zitiert: zum Dokument Linktip: Corbelia Bajic, Erste Vorsitzende des Vereins, im Interview
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