11.05.2009, Schwangere haben – bedingt durch die hormonelle Umstellung und das Wachstum des Feten – einen erhöhten Bedarf an einzelnen Nährstoffen, insbesondere an Mineralstoffen, Spurenelementen und Vitaminen. Da allein über die Ernährung dieser erhöhte Bedarf oft nicht ausreichend gedeckt werden kann, ist besonders aus medizinischer Sicht eine Substitution - die zusätzliche Einnahme - von Magnesium, Eisen und Folsäure während der Schwangerschaft notwendig: So kann z. B. durch eine ausreichend hohe Magnesiumsubstitution die Häufigkeit von Schwangerschaftskomplikationen wie vorzeitige Wehentätigkeit oder Frühgeburten gesenkt werden. Die klinischen Symptome eines Magnesiummangels äußern sich vorwiegend in neuromuskulären Störungen wie z. B. Wadenkrämpfen, aber auch kardiovaskuläre (z. B. Arrhythmien) Ereignisse können während der Schwangerschaft durch einen Magnesiummangel verstärkt auftreten. Auch in der Stillzeit besteht aufgrund des Nährstoffbedarfs des heranreifenden Säuglings ein Mehrbedarf an Magnesium.