|
|
|
|
|
|
|
|
|
Jakobskreuzkraut kann zu schwerwiegenden Gesundheitsschäden führen01.06.2009, In der Tigray-Region Äthiopiens sind in den vergangenen Jahren mehr als 300 Menschen an einer rätselhaften Vergiftung gestorben. Dank der Hilfe eines Pharmazeuten der Universität Bonn ist es inzwischen gelungen, den Verursacher zu identifizieren: Es handelt sich um eine Pflanze, deren Inhaltstoffe die Leber nachhaltig schädigen können. In Deutschland ist momentan eine verwandte Art auf dem Vormarsch, das so genannte Jakobskreuzkraut. Es soll hierzulande für den Tod etlicher Pferde verantwortlich sein.
Das Jakobskreuzkraut produziert so genannte Pyrrolizidinalkaloide. Schon in relativ geringen Dosen können diese langfristig Leberkrebs verursachen. Größere Mengen können direkt einen tödlichen Leberschaden auslösen. Hierzulande breitet sich die Pflanze momentan rasant aus. Grund ist unter anderem die Zunahme von Brachflächen, die überdies nicht mit Herbiziden behandelt werden.
In Baden-Württemberg gibt es inzwischen einen ersten Todesfall beim Menschen: Eine Frau hatte während der Schwangerschaft große Mengen eines Gesundheitstees getrunken, der eine Pflanze mit Pyrrolizidinalkaloiden enthielt. Dadurch wurde die Leber des Fötus so sehr geschädigt, dass das Kind kurz nach der Geburt verstarb. Momentan wird am Bonner Pharmazeutischen Institut untersucht, ob diese toxischen Stoffe in die Nahrungsmittelkette gelangen können. Quelle: humannews
Weitere News zum ThemaWeiter Bericht zum Thema
|
|
| Partner |
Medikamente und Co. wird Ihnen präsentiert von:
|
|
|
|
|
|