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Arzneimittel-Markt in Bewegung - Versandhandel wächst26.11.2009,
Der Apothekenmarkt in Deutschland ist weiter im Wandel. Der Internet-Versand nimmt weiter zu und hat gerade die Marke von zehn Prozent Umsatzanteil im Geschäft mit freiverkäuflichen Arzneimitteln (OTC) geknackt. Marktführer Doc Morris, der im vergangenen Jahr im Versandhandel 220 Mio. Euro umsetzte, wächst in diesem Jahr zweistellig.
Sogenante Pick-up-Stellen entstehen derzeit verstärkt. Die schwarz-gelbe Regierung plant laut Koalitionsvertrag, die "Auswüchse beim Versandhandel" zu bekämpfen und will die Abgabe von Arzneimitteln in den so genannten Pick-up-Stellen verbieten.Für die Europa-Apotheek Venlo, die das Pick-up-System mit der Drogerienmarktkette dm in mittlerweile 1 000 dm-Filialen betreibt, wäre das ein harter Schlag. Bei verschreibungspflichtigen Medikamenten haben Patoienten derzeit keinen, wenn sie über deutsche Versandapotheken beziehen, weil die Preise hierbei festgelegt sind und auch die Zuzahlung zu leisten ist.300 bis 500 Anbieter bieten derzeit nach Verbandsangaben über das Internet Arzneimittel an. Quelle: Handelsblatt
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