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Zusatzbeitrag 2016: Über 50 gesetzliche Krankenkassen werden teurer

21.12.2015,

Krankenkassenbeitrag 2016Auch 2016 können gesetzliche Krankenkassen (GKV) ihren Beitragssatz über den Zusatzbeitrag individuell bestimmen. Für mehr als 40 Millionen beitragszahlende Mitglieder heißt das höhere Abgaben für die Sozialleistungen. Die Teuerung fällt für Millionen Versicherte deutlich höher als die durch die Bundesregierung prognostizierten 0,2 Prozent aus. Gleichzeitig wächst die Ungleichheit zwischen günstigen und teuren Krankenkassen weiter. Durchschnittsverdiener mit einem Bruttogehalt von 3.000 Euro können dann mit einem Wechsel bis zu 540 Euro pro Jahr allein beim Beitragssatz sparen.

Was machen die fünf größten Versicherer?

Am teuersten wird es für die knapp fünf Millionen Mitglieder der DAK Gesundheit, die ab dem kommenden Jahr 1,5 Prozent ihres Bruttoeinkommens als Zusatzbeitrag abführen müssen. Die Techniker Krankenkasse und die AOK Baden-Württemberg bleiben mit einem Gesamtbeitragssatz von 15,6 Prozent die günstigsten unter den großen Kassen.

GKV
Versicherte 2015
Zusatzbeitrag 2016
Gesamtbeitrag 2016
Techniker Krankenkasse 6,87 Mio. + 0,2 %  (auf 1,0 %) 15,6 %
Barmer GEK 6,7 Mio. + 0,2 %  (auf 1,1 %) 15,7 %
DAK 4,89 Mio. + 0,6 %  (auf 1,5 %) 16,1 %
AOK Bayern 3,33 Mio. + 0,2 %  (auf 1,1 %) 15,7 %
AOK Baden-Württemberg 2,99 Mio. + 0,1 %  (auf 1,0 %) 15,6 %

Welche Kassen bleiben günstig?

Mit einem Beitragssatz von 15,19 Prozent bleibt die hkk von allen bundesweit wählbaren Krankenkassen nach wie vor die günstigste. Knapp dahinter folgen mit 15,2 Prozent die IKK gesund plus und die BKK firmus.

Regional gibt es deutliche Unterschiede

Die größten Beitragsunterschiede gibt es bei den regionalen Kassen, die nicht in allen Bundesländern für Versicherte geöffnet sind. So erhebt die Metzinger BKK in Baden Württemberg auch 2016 überhaupt keinen Zuschlag auf den allgemeinen Beitragsatz von 14,6 Prozent und bleibt damit weiterhin die absolut günstigste Krankenkasse. Ein Wechsel in diesem Bundesland kann je nach Einkommen eine monatliche Ersparnis zwischen 45 Euro (Durchschnittsverdiener) und 63 Euro (Spitzenverdiener) ausmachen. Auch bei der AOK Sachsen-Anhalt und der AOK Plus liegt der Zusatzbeitrag mit jeweils unveränderten 0,3 Prozent vergleichsweise niedrig.


Die Tabelle Zusatzbeitrag 2016 bietet Ihnen eine Übersicht der Entwicklungen aller gesetzlichen Krankenkassen.


Sonderkündigungsrecht bei Erhöhung

Den Zusatzbeitrag zahlt allein der Versicherte. Nur den allgemeinen Beitragssatz von 14,6 Prozent teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer je zur Hälfte. Versicherte haben bei jeder Beitragserhöhung ein Sonderkündigungsrecht und können in eine günstigere Kasse wechseln, unabhängig davon, wie lange sie schon Mitglied sind. Die außerordentliche Kündigung muss bis zum Ende des Monats erfolgen, in welchem die Erhöhung vorgenommen wurde, also noch im Januar 2016. Wirksam wird die Kündigung dann nach einer Frist von zwei Monaten, in diesem Fall zum 31. März.

Foto: Tim Reckmann / pixelio.de




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