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Schließung vom Tisch: BKK-Verbund rettet City BKK und GBK Köln22.11.2010, Die beiden insolvenzbedrohten Krankenkassen GBK Köln und City BKK werden gerettet. Darauf verständigten sich die Vorstände der 124 BKKn in Deutschland, die als Kassenbverband die Sanierung gemeinsam finanzieren. Eine Schließung wäre um etwa 100 Millionen Euro teurer geworden als die nun eingeleitete Rettung.
Zuvor wurden auf der Vorstandstagung über Fusionen oder Schließung debattiert. Finanzexperten hatten vor einem Domino-Effekt gewarnt, sollte es zu Kassenschließungen kommen. Ähnlich wie in der Bankenkrise besteht also in gewisser Weise ein Sachzwang zur Rettung und solidarischen Sanierung.
Das Bundesversicherungsamt ( BVA ) hatte die drei Betriebskrankenkassen City BKK, die GBK und BKK Heilberufe schon im Juni 2010 als Pleitekandidaten angezeigt.
Die City BKK verliert durch die beschlossenen Maßnahmen teilweise ihre Souveränität und wird unter Zwangsverwaltung gestellt. Das bisherige Management wurde von seinen Aufgaben entbunden, dem Handelsblatt zufolge wird für die kommenden Monate ein externer Berater die Kassenverwaltung übernehmen. Danach wird ein Sanierungsvorstand die BKK bis Ende 2012 leiten und auf eine Fusion vorbereiten.
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