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Mitgliederschwund nach Zusatzbeitrag sehr unterschiedlich - DAK verlor 240.000 Mitglieder

15.08.2010,

Ein Zusatzbeitrag ist nicht automatisch das Aus für eine gesetzliche Krankenkasse. Das zeigt eine Studie des dfg. Laut der Erhebung geht die Schere bei den Mitgliederverlusten nach Einführung eines Zusatzbeitrages sehr weit auseinander.

Die Spannweite reichte von einem Minus von 0,45 Prozent bis zu einem Verlust von fast 39 Prozent. Insgesamt wechselten fast 600.000 Mitglieder der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) von einer Zusatzbeitragskasse in eine andere Kasse.

Die Verluste der DAK lagen mit 240.804 am höchsten - etwas weniger als fünf Prozent. Die BKK Westfalen-Lippe verlor prozentuel mehr als das Doppelte, genau 11,27 Prozent ihrer Mitglieder. Prozentual gesehen lag der Schwund bei der BKK für Heilberufe am höchsten. Diese verlor 38,68 Prozent ihres Mitgliederbestandes ( in Zahlen: 65.077 Mitglieder).

Relativ unbeschadet überstanden geschlossene betriebsbezogene Kassen, welche nur für die Mitarbeiter eines Unternehmens oder Konzerns geöffnet sind, die Einführung von Zusatzbeiträgen.

Die EO.N BKK (Energie) verlor nur 0,45 Prozent, die BKK Merck (Pharma) nur 0,60 Prozent und die BKK Axel Springer (Druck und Medien) registrierte ein Minus von 1,67 Prozent.

 

Audio-Beitrag zum Thema Zusatzbeiträge

 

 




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