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Landesregierung Thüringen kritisiert Versorgungsstrukturgesetz

18.11.2011, In den vergangenen Wochen wurden vermehrt Stimmen laut, die dem Versorgungsstrukturgesetz kritisch gegenüber stehen – so nun auch von der Landesregierung Thüringen. Ihrer Meinung nach, sind die guten Ideen, die in dem Strukturgesetz enthalten sind zwar lobenswert, aber in ihrer Gesamtheit nicht finanzierbar. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Gesundheitsministerium von Thüringen, warnt davor, dass zu viele Änderungen eine Kostenexplosion im Gesundheitssektor hervorrufen könnten, die nicht ohne die Erhebung von Zusatzbeiträgen getragen werden kann.

„Nicht alles, was versorgungspolitisch wünschenswert ist, ist auch finanzpolitisch realisierbar. Das ist ein großes Manko am kommenden Versorgungsstrukturgesetz.”, so Schubert. Der derzeitige Kurs der Bundesregierung ist laut Schubert nicht der richtige Weg, um die Mängel im Gesundheitswesen zu beheben: Er rechnet mit 350 Millionen Euro Mehrkosten für die Krankenkassen. Mehrkosten, die, nachdem bereits zwei gesetzliche Krankenkassen schließen mussten, weitere Kassen in eine schwierige finanzielle Lage bringen könnten.


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