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Öko-Test untersuchte Wahl- und Selbstbehalttarife12.10.2009, Mit Wahltarifen kann man inzwischen bis zu 900 Euro im Jahr an Beitragskosten sparen. Die Zeitschrift ÖKO-TEST hat aktuell Selbstbehalttarife, Tarife mit Beitragsrückgewähr und Kombinationen beider Produkte untersucht. Bei Selbstbehalttarifen erklärt sich der Versicherte bereit, im Krankheitsfall Leistungen bis zu einer vereinbarten Höhe aus eigener Tasche zu bezahlen. Im Gegenzug zahlt die Kasse dafür eine bestimme Prämie aus.Da bis auf wenige Ausnahmen der Selbstbehalt größer ist, als die vertraglich zugesagte Prämie, trägt der Versicherte ein gewisses finanzielles Risiko. Anders verhält es sich bei den sogenannten Beitragsrückgewährtarifen: Ohne zusätzliches Risiko erhalten Versicherte eine Rückerstattung, wenn sie und ihre Angehörigen ein ganzes Jahr keine Leistung beansprucht haben. Dies betrifft nicht bestimmte wichtige Vorsorgemaßnahmen wie Prävention, Schutzimpfungen oder die halbjährliche Untersuchung beim Zahnarzt und die medizinische Behandlung von mitversicherten Kindern. Testsieger bei den Wahltarifen sind die Kombitarife der BIG, der BKK Pfalz, der BKK IHV, der BKK Publik und der BKK TUI. Die Schlusslichter bilden 44 Tarife, mit denen sich weniger als fünf Prozent des eigenen Beitrags sparen lassen. Besonders ungünstig sind zwei Tarife der BKK Gesundheit, je einer der BBK Ford & Rheinland, der Novitas BKK und der Barmer Ersatzkasse, die nicht einmal auf zwei Prozent Ersparnis kommen. Für solche Minivorteile lohnt es sich nach Meinung der Tester nicht, sich für mindestens drei Jahre an einen Tarif zu binden.
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