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Gesetzlich versichert: Facharzttermin innerhalb von vier Wochen

25.11.2015,

Terminservicestellen sollen Wartezeit verkürzenWenn es um Facharzttermine geht, hatten gesetzlich Versicherte bislang das Nachsehen. Dies soll sich mit den neuen Terminservicestellen ändern. Die obersten Verbände der Krankenkassen und der Kassenärzte erzielten nun eine Einigung, wie die sogenannten Terminservicestellen funktionieren sollen, mit denen sich die Wartezeit verkürzen soll.

Unterversorgung entgegenwirken

Die Initiative zum Terminservice kam von Gesundheitsminister Hermann Gröhe, der sich bereits Mitte Juni dazu äußerte: "Wir haben eine gute medizinische Versorgung in Deutschland, aber wir müssen jetzt handeln, damit das auch in Zukunft so bleibt. Das erfordert eine gute Verteilung der Ärzte – in städtischen Ballungsräumen genauso wie im ländlichen Raum. Ärzte sollen dort tätig sein, wo sie für eine gute Versorgung der Patienten gebraucht werden. Deshalb ermöglichen wir es den Kassenärztlichen Vereinigungen, zum Beispiel durch Zuschüsse für eine Praxis-Neueröffnung, überall in Deutschland Anreize für die Niederlassung von Ärzten zu schaffen – und zwar bevor eine Unterversorgung entsteht. Das nutzt Ärzten und Patienten. Außerdem stärken wir die Patientenrechte. Denn Terminservicestellen helfen gesetzlich Versicherten, wenn es beim Facharzttermin einmal hakt. Ziel ist, dass jeder, der eine medizinische Versorgung braucht, diese innerhalb der nächsten vier Wochen erhält."

Vereinbarung über Arbeitsweise der Servicestellen

Wie die Tageszeitung „Hamburger Abendblatt“ berichtet, sieht die zwischen dem Spitzenverband der gesetzlichen Krankenversicherung und der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) getroffene Vereinbarung vor, dass die Patienten bei Fachärzten der Grundversorgung wie etwa Orthopäden oder Hautärzten höchstens eine Fahrzeit von 30 Minuten auf sich nehmen müssen. Zu spezialisierten Fachärzten, wie Radiologen, sollen Patienten eine Fahrzeit von nicht länger als 60 Minuten benötigen. Weil die Fahrtzeiten in der Stadt und auf dem Land unterschiedlich sind, kann in den einzelnen Regionen von den Vorgaben abgewichen werden.
Umstritten sei noch, wie viele Terminvorschläge ein Patient bekommen soll. Die Kassenärzte wünschten sich laut KBV, dass die Servicestelle den Patienten nur ein einziges Mal anruft und ihm dann zwei mögliche Termine zur Auswahl stellt, zwischen denen er wählen kann. Die Krankenkassen wünschten sich dagegen mehr Optionen, so die Tageszeitung weiter.

Actimonda bietet eigene Terminberater

Die actimonda hat ein solches Vorhaben bereits in ihren Leistungen aufgenommen und bietet ihren Mitgliedern eine Vermittlung von Arztterminen über einen Terminberater. Wie die Kasse sicherstellt, dass alle Versicherten, die einen Facharzttermin benötigen, diesen auch zeitnah erhalten und welche Erfahrung die actimonda bisher mit dem Angebot gemacht hat, erklärt Vorstand Josef Alt gegenüber krankenkasseninfo.de: „Unsere Terminberater suchen passende Fachärzte in der Nähe. Das kann auf Wunsch wohnortnah sein, aber auch im engeren Umkreis des Arbeitgebers. Auch die Terminwünsche unserer Kunden versuchen wir so gut wie möglich zu erfüllen. Natürlich klappt nicht immer alles perfekt, aber im Austausch mit den Ärzten und unseren Kunden haben wir bislang immer eine hilfreiche Lösung gefunden. Denn wir alle wollen eines gemeinsam: eine gute Qualität bei der Behandlung von kranken Menschen!“


Foto: Rainer Sturm / pixelio.de




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 07:05    04.12.2016