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GBK erhebt als erste Kasse einen Zusatzbeitrag

18.08.2009,

Lang ist darüber spekuliert worden, welche gesetzliche  Krankenkasse wohl als erste einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen muss, weil die Mittel aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichent. Die Betriebskrankenkasse GBK hat nun rückwirkend zum 1. Juli 2009 genau diesen Schritt getan und verlangt von ihren Versicherten pro Monat 8 Euro mehr.
Laut GBK-Vorstand Wasserfur ist der Grund für den Zusatzbeitrag eine unverhältnismäßig hohe Belastung durch 2 schwerkranke Patienten, für die insgesamt 14 Mio € hätten aufgewendet werden müssen. Dies wirke sich bei lediglich 30.000 Mitgliedern mehr aus als bei großen Krankenkassen.
Durch diese beiden Fälle sei die Betriebskrankenkasse zum Sanierungsfall geworden, sagte Wasserfuhr gegenüber Journalisten.

Wie lange der Zusatzbeitrag verlangt wird, sei indes noch unklar.

Seit Beginn des Jahres gibt es den Gesundheitsfonds, aus dem die Krankenkassen ihr Geld bekommen. Wenn das Geld nicht ausreicht aus dem Fonds können die Kassen einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen. Die 8 Euro können ohne Prüfung erhoben werden, wenn die Kasse mehr als 8 Euro will, geht es nach dem Einkommen und darf nicht mehr als 1 Prozent des Einkommens sein.

 

 




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