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DAK fusioniert auch mit BKK Axel Springer03.11.2011, Die DAK scheint auf den Geschmack gekommen zu sein: Erst vor kurzem gab sie bekannt, dass sie mit der BKK Gesundheit einen geeigneten Fusionspartner gefunden hat. Nun will sich die drittgrößte Krankenkasse DAK zusätzlich noch mit einer weitere Betriebskrankenkasse zusammenschließen. Bereits zum Januar 2012 soll in der neuen DAK-Gesundheit nicht nur die BKK Gesundheit, sondern auch die BKK Axel Springer aufgehen. Bei der BKK Axel Springer handelt es sich um eine geschlossene Krankenkasse, bei der nur die Mitarbeiter der Axel-Springer AG versichert sein können – derzeit hat sie etwa 12.000 Versicherte.
Nach Aussage von DAK-Chef Herbert Rebscher soll auch mit dieser Fusion der Ansatz fortgesetzt werden, ein neues Geschäftsmodell zu entwickeln, bei dem die Stärken einer großen Ersatzkasse mit denen der Betriebskrankenkasse verknüpft werden sollen. Auch der Vorstand der BKK Axel Springer, Christa Lemke, äußerte sich gegenüber der Presse positiv über den bevorstehenden Zusammenschluss: „Mit der Fusion schaffen wir einen echten Mehrwert für unsere Versicherten, denn wir kombinieren unser Know-how im betrieblichen Gesundheitsmanagement mit der bundesweiten Betreuung der DAK.“ Während die Fusionsteilnehmer den Zusammenschluss begrüßen, werden die Fusionsgespräche der DAK im Allgemeinen in der Brache kontrovers diskutiert. Wie das Handelsblatt mitteilte, werden die vermehrten Fusionsaktivitäten der DAK von vielen Experten als ein Versuch gesehen, die Krankenkasse so groß werden zu lassen, dass sie politisch nicht mehr fallen gelassen werden kann.
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