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BKK für Heilberufe: Schließung scheint unausweichlich20.10.2011, Erst kürzlich hat die BKK vor Ort die Fusionsgespräche mit der BKK für Heilberufe für gescheitert erklärt und auch die AOK Rheinland/Hamburg hat weitere Gespräche im Hinblick auf einen möglichen Zusammenschluss abgesagt. Demnach konnte bis jetzt weder intern im BKK-System noch extern ein geeigneter Fusionspartner gewonnen werden. Grund: Die Fusion mit der BKK für Heilberufe ist teuer und birgt somit ein großes finanzielles Risiko. Damit wird die Zeit für die stark angeschlagene Betriebskrankenkasse immer knapper. Eine Schließung scheint kaum noch abzuwenden. Denn die BKK für Heilberufe befindet sich in einer schwierigen Lage. Zudem müsste ein Fusionspartner, nach Einschätzung des Geschäftsführers des BKK Bundesverbandes, Heinz Kaltenbach, einen hohen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr aufbringen. Eine Risiko, das von einer Krankenkasse allein kaum zu schultern sei. Voraussichtlicher Schließungs-Termin: 01. Januar 2012 Demnach sei es aus wirtschaftlicher Sicht besser, wenn die Kasse geschlossen wird und die Mitglieder auf alle Kassen verteilt werden. Doch derzeit läuft bis Ende Oktober noch ein Anhörungsverfahren vor dem Bundesversicherungsamt: Wird bis zum 26.10.2011 kein Partner für die rettende Fusion gefunden, ordnet das BVA die endgültige Schließung der BKK für Heilberufe an. Die Krankenkasse würde dann zum 01. Januar 2012 geschlossen werden und die verbleibenden Mitglieder müssten sich eine neue Kasse suchen. Doch für eine Krankenkassenwechsel bleibt noch Zeit. Wenn die Schließung amtlich beschlossen ist, werden die Mitglieder angeschrieben – eine Kündigung ist nicht erforderlich. Die Versicherten hätten dann im Monat November und Dezember Zeit sich eine neue Krankenkasse zu suchen. Doch von einem vorschnellen Krankenkassenwechsel ist abzuraten: Denn die Wahl der neuen Krankenkasse sollte trotz der Zwangslage gut überlegt sein. Ein gezieltes Informieren über die Leistungen der einzelnen Krankenkasse ist demnach zu empfehlen.
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