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Arznei-Report: Kassen könnten rund 8 Milliarden sparen

15.09.2011,

Laut dem aktuellen Arzneiverordnungs-Report 2011 könnten die gesetzlichen Krankenkassen ohne Nachteil für die Patienten bei den Arzneimitteln rund acht Milliarden Euro sparen. Die Ärzte müssten dazu vermehrt auf preiswertere Medikamente setzen. Zudem müssten die nach wie vor zu hohen Arzneipreise insgesamt sinken. Wie der Mit-Autor Ulrich Schwabe angibt, mache das für das vergangene Jahr errechnete Sparpotenzial etwa ein Drittel des Gesamtumsatzes für Medikamente aus. Insgesamt wäre ein Preisniveau wie in Großbritannien erstrebenswert.

Report stößt auf Kritik

Kritisiert wird der Report von dem Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI). Der Report führe zu einem verzerrten Bild, da der Preisvergleich zwischen Deutschland und Großbritannien unzulässig ist. In einem ausgewogenen Report sollte auch die tatsächliche Gewinnspanne der Pharmahersteller thematisiert werden, so der BPI.




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