AOK-Institut in Schleswig-Holstein deckt ärztliche Behandlungsfehler auf
25.11.2009,
Seit dem Jahr 2000 konnte das AOK-Institut in Schleswig-Holstein 2400 AOK-Kunden bei Verdacht auf Behandlungsfehler helfen. In 520 Einzelfällen bestätigten die Experten den vermuteten Ärztepfusch und wurden daraufhin juristisch aktiv.
Dieses bundesweit einmalige Angebot der AOK Schleswig-Holstein, ihre Versicherten bei Verdacht auf ärztliche Kunstfehler zu unterstützen, wird von Krankenkasse und Patienten gleichermaßen genutzt.
Die AOK Schleswig-Holstein hat seit der Institutsgründung rund acht Millionen Euro aus Behandlungsfehler-Regressen eingenommen. Nach AOK-Angaben gibt es in deutschen Kliniken jährlich 680 000 Behandlungsfehler.