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Zustimmung zur elektronische Gesundheitskarte wächst05.08.2011, Die elektronische Gesundheitskarte, welche die Krankenversicherungskarte zukünftig ersetzen soll, sollte ursprünglich bereits zu Beginn des Jahres 2006 eingeführt werden. Seitdem wurde die Testphase mehrfach verlängert und zahlreiche Bedenken diskutiert. Die Einführung ist von vielen Experten immer noch sehr umstritten und ein neuer Termin für die gänzliche Realisierung der Gesundheitskarte steht bislang auch noch nicht fest.
Nun scheint jedoch, wenn man einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Aris im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom glauben schenkt, die allgemeine Zustimmung zur elektronische Gesundheitskarte in der Bevölkerung zu wachsen. Laut den Ergebnissen der repräsentativen Umfrage, bei der deutschlandweit 1.006 deutschsprachige Personen ab 18 befragt wurden, sind rund 70 Prozent der Bundesbürger für die Karte. Vergleicht man dieses Ergebnis mit einer Erhebung aus dem Jahr 2009 ist ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen. Bei der Erhebung vor zwei Jahren belief sich die Zustimmung nämlich nur auf 59 Prozent. Im Allgemeinen zeigte sich bei der Befragung die Tendenz, dass der Zuspruch desto deutlicher war, je jünger die Befragten waren: vier Fünftel der unter 30-jährigen wünschen sich die Einführung. Aber auch bei den Befragte in der Altersgruppe 65 und älter ist eine solide Mehrheit für die Karte: 55 Prozent sprachen sich für die Einführung aus.
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