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Rheuma durch Ernährung lindern04.12.2009, Die Ernährung kann rheumatische Erkrankungen beeinflussen. „Kleine Änderungen bei der Lebensmittelauswahl reichen oft schon, sie müssen aber zu den persönlichen Vorlieben passen. Apotheker geben ihren Patienten gerne Tipps zur richtigen Ernährung“, so Erika Fink, Präsidentin der Bundesapothekerkammer. Chronische Entzündungen wie rheumatische Erkrankungen werden gedämpft, wenn weniger Arachidonsäure gegessen wird. Diese Fettsäure ist in Fleisch und Eigelb enthalten. Personen mit Rheuma sollten deshalb höchstens zweimal pro Woche Fleisch und nicht mehr als zwei Eigelb pro Woche essen. Empfehlenswert hingegen ist Fisch: Kaltwasserfische wie Hering oder Makrele enthalten reichlich Omega-3-Fettsäuren. Sie kommen auch in Pflanzenölen aus Raps, Walnüssen oder Leinsamen vor. Aus Omega-3-Fettsäuren bildet der Körper Botenstoffe, die eine Entzündung hemmen können. Apotheker empfehlen Menschen mit rheumatischen Beschwerden deshalb mindestens zwei Fischmahlzeiten pro Woche. Wer keinen oder nicht so viel Fisch mag, kann auf Nahrungsergänzungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren ausweichen. Rheuma-Patienten haben einen um etwa ein Fünftel erhöhten Energiebedarf. Bei ihnen sind Mangel- und Fehlernährungen oder Nahrungsmittelunverträglichkeiten häufig. Einige Rheumatiker reagieren auf bestimmte Lebensmittel wie Weizen, Mais oder Kaffee mit einem Krankheitsschub. Ein langfristig geführtes Ernährungs- und Beschwerdetagebuch kann helfen, diesen Zusammenhang zu erkennen.
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