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Rauchen nach dem Aufstehen erhöht das Krebsrisiko12.08.2011, Laut zwei Studien, die erst kürzlich im Fachmagazin „Cancer“ der US-amerikanischen Krebgesellschaft vorgestellt wurden, erkranken Raucher, die gleich nach dem Aufstehen zur Zigarette greifen, häufiger an bösartigen Krebsgeschwüren an Kopf, Hals und Lunge sowie an Gehirntumoren. Forscher der Penn State College of Medicine in Hershey gingen der Frage nach, warum manche Raucher an Krebs erkranken und andere dagegen ohne Folgen Jahrzehnte hinweg rauchen. Es zeigte sich: Die Morgen-Zigarette spielt eine entscheidende Rolle.
Bei der Forschung wurden 4775 Raucher, die an Lungenkrebs erkrankt sind, sowie 2835 gesunde Vergleichspatienten im Hinblick auf ihre Rauchgewohnheiten untersucht. Dabei zeigte sich, dass das Lungenkrebsrisiko von Rauchern, die sich schon eine halbe Stunde nach dem Aufstehen die erste Zigarette anzündeten, 30 Prozent höher war gegenüber Rauchern, die mindestens eine Stunde warteten. Zudem gaben die Autoren der Untersuchung an, dass das Risiko sogar um 80 Prozent steigt, wenn man innerhalb der ersten 30 Minuten nach dem Aufstehen raucht. Grundlegend scheint jedoch bewiesen zu sein, dass Raucher, die am Morgen rauchen, grundlegend mehr gefährdet sind. Dabei ist es scheinbar unwichtig, wie lange und wie oft die Betroffenen tagsüber zu Zigaretten greifen.
Die Forscher nehmen an, dass die Zigarette am Morgen ein Indikator für die Nikotinabhängigkeit und daraus folgend für das Krebsrisiko darstellt. Zudem ist es auch möglich, dass die Morgen-Zigarette die Verstoffwechselung des aufgenommenen Nikotins beeinflusst.
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