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Preisvergleich bei rezeptfreien Medikamenten lohnt

10.01.2010, Im Winter sorgen Erkältungsviren vielfach für verschnupfte Stimmung. Zahlreiche Tabletten, Tropfen und Tinkturen zur Linderung lästiger Symptome werden nicht nur in Apotheken und Drogerie-Märkten, son­dern auch verstärkt im Internet angeboten. Die meisten Mittel gegen Erkältung gibt es jedoch längst nicht mehr auf Rezept, sondern müssen aus eigener Tasche bezahlt werden. Wer den Preisvergleich nicht scheut, kann beim Arzneimittelkauf allerdings so manchen Euro sparen. Doch nicht nur vor teuren, auch vor dem unkritischen Griff nach Erkäl­tungskillern sei gewarnt. „Viele Medikamente gegen Husten, Schnupfen und Heiserkeit werden in ihrer Wirkung überschätzt. Oftmals lindert auch ein bewährtes Hausmittel die Beschwerden“, erklärt die Verbrau­cherzentrale NRW. Sie rät, hartnäckigen Erkältungsviren mit folgenden Tipps wirksam und ohne hohe Kosten zu Leibe zu rücken:

Arzneimittel sind nur zweite Wahl: Wenn die Nase läuft oder es im Hals kratzt, müssen diese akuten Beschwerden nicht gleich mit Medikamenten bekämpft werden. Bei einer normalen Erkältung wirken Omas Hausmittel – heißer Tee, Fußbäder, Wadenwickel oder Dampfbäder zum Inhalieren – oft schon wahre Wunder. Auch beim Kauf freiverkäuflicher Produkte im Drogeriemarkt lautet die Devise: Weniger ist meist mehr! Das beste Bollwerk gegen Erkältung ist ein intaktes Immunsystem. Voraussetzung für eine Eins-A-Abwehr sind viel Bewegung an der frischen Luft, ausreichender Schlaf und eine gesunde Ernährung.

Werbeversprechen misstrauen: „Hilft garantiert“, „Wirksam über Nacht“ oder „Macht der Erkältung Beine“ – ein Arzneimittel sollte nicht aufgrund seiner vollmundigen Werbeversprechen gekauft werden. Ein Teil der angepriesenen Medikamente sind schlicht zu teuer oder in ihrer lindernden Wirkung umstritten. Kunden, denen es bereits im Hals und in der Nase kribbelt, sollten sich vor dem Kauf – etwa bei ihrem Arzt oder Apotheker – informieren, inwieweit ein durch Werbung empfohlenes Medi­kament die Erkältungsbeschwerden tatsächlich bekämpft.


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