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Neue Studienergebnisse: Suchtmittelkonsum bei Jugendlichen rückläufig16.02.2012, Die aktuellen Studienergebnisse „Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011“ der Bundeszentrale für gesundheitlich Aufklärung (BZgA) – im Rahmen dessen, 5.001 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 12 bis 25 Jahren befragt wurde – zeigen, dass der Konsum von Suchtmitteln wie Alkohol, Tabak und Cannabis unter Jugendlichen im Alter von 12 bis 17 Jahren in den letzten Jahren kontinuierlich zurückgegangen ist. Dennoch: Konträr zu dem insgesamt positiven Trend ist bei den 18- bis 25-Jährigen der Alkoholkonsum unverändert hoch und der Cannabiskonsum stabil. Lediglich beim Tabakkonsum ist auch in dieser Altersgruppe ein deutlicher Rückgang zu verzeichnen. Die Drogenaffinitätsstudie der BZgA wird seit mehr als drei Jahrzehnten regelmäßig durchgeführt und ist das zentrale Instrument zur Erfassung von Trends im Suchtmittelkonsum junger Menschen in Deutschland. Basierend auf den repräsentativen Daten der Studie werden die nationalen Aktivitäten der BzgA zur Suchtprävention gesteuert. Aus diesem Grund belegen die aktuellen Zahlen, dass die bundesweiten Maßnahmen, die in erster Linie auf jüngere Zielgruppen gerichtet sind, wirken. Zudem haben die Aktivitäten in der Tabakprävention nicht nur bei Jugendlichen, sondern zunehmend auch bei jungen Erwachsenen zu Konsumrückgängen geführt. „Es ist erfreulich, dass immer weniger Kinder und Jugendliche mit Suchtstoffen in Berührung kommen. Dies ist ein Zeichen, dass die vielfältigen Präventionsmaßnahmen greifen", so die Drogenbeauftragte Mechthild Dyckmans. „Gleichzeitig zeigen die aktuellen Zahlen aber auch die weiterhin dringlichen Handlungsfelder auf: So wird die zielgruppenspezifische Prävention riskanter Konsummuster – insbesondere beim Alkohol – vorrangig bleiben.“ Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung fügt hinzu: „Bei minderjährigen Jugendlichen hat in den letzten Jahren eine Trendumkehr im Suchtmittelkonsum stattgefunden. Dies lässt sich am Rückgang beim Tabakkonsum auf einen neuen Tiefstand, am Rückgang im Cannabiskonsum und jetzt auch beim Rauschtrinken festmachen“. Ihrer Meinung nach müssen diese positiven Trends fortgesetzt werden, damit sie später auch im Erwachsenenalter Wirkung zeigen. „Dafür ist vor allem im Bereich der Alkoholprävention eine Fortsetzung der Kampagnenaktivitäten in den nächsten Jahren unverzichtbar.“, so Pott weiter.
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