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Mehrheit für Organspende-Befragung durch Krankenkasse06.10.2011, Rund 72 Prozent der Deutschen finden den Vorschlag von Gesundheitsminister Daniel Bahr gut und wären bereit, sich bezüglich der Organspende festzulegen. Somit erklären sich fast drei Viertel der Deutschen dazu bereit, bei ihrer Krankenkasse eine Erklärung abzugeben, ob ihre Organe nach dem Tod für eine Spende zur Verfügung stehen. Zu diesem Ergebnis kam eine Forsa-Umfrage im Auftrag der Krankenkasse DAK. Laut Christina Sewekow von der DAK, zeigt die Umfrage, dass die Menschen sehr offen für eine Organspende sind. Somit ist der Gesetzesentwurf von Daniel Bahr möglicherweise genau der richtige Weg: Denn bislang haben – trotz der nun bestätigten Bereitschaft zu einer Organspende – nur wenige einen Organspendeausweis. Durch die generelle Befragung müsste sich zukünftig jeder erklären. Dabei kann die Antwort jedoch sowohl positiv oder negativ, als auch unentschlossen ausfallen. Zudem kann die Erklärung für oder gegen die Bereitschaft auch auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Auf jeden Fall müssten die Krankenkassen ihre Versicherten jedoch beim Aushändigen der neuen elektronischen Gesundheitskarte über eine Organspende informieren und ihnen, falls notwendig, Experten nennen, bei denen sie sich umfangreich über das Thema Organspende informieren können.
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