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Kosten für psychische Erkrankungen stark gestiegen21.08.2010, Depressionen und weitere psychische Erkrankungen werden immer mehr zu Kostentreibern im Gesundheitswesen. Laut Angaben des Statistischen Bundesamts sind die Behandlungskosten für die psychische Krankheiten in den Jahren 2002 bis 2008 um über 30 Prozent angestiegen.
Experten sind sich über die Ursachen nicht einig. Einige vermuten, dass insgesamt häufiger psychische Erkrankungen diagnostiziert wurden, weil in der Gesellschaft eine höhere Sensibilität dafür vorliegt, während früher noch rein organische Krankheiten in der Statistik erschienen. Andere wiederum machen die zunehmenden Belastungen am Arbeitsmarkt für die Zahlen verantwortlich. Viele Menschen seien dem Duck nicht mehr gewachsen.
Neue Erkenntnisse soll eine große Gesundheitsstudie bringen, deren Auswertung allerdings erst Ende 2011 beginnen soll. Quelle: Welt online
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