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Öko-Test: Naturkosmetik ist nicht immer natürlich03.08.2011, Wie das Verbrauchermagazin „Öko-Test“ feststellte, ist in der als Naturprodukt ausgezeichneten Kosmetik enttäuschend wenig Natürliches. Ob Duschgel, Shampoo, Creme oder Haarfärbemittel – in den 34 überprüften als Naturkosmetik deklarierten Produkten waren zwischen 15 und 60 Prozent chemische und künstliche Inhaltsstoffe. Diese sind zum Teil nicht nur umstritten, sondern sogar gesundheitlich bedenklich. Beispielsweise wurden in der sogenannten Naturkosmetik Konservierer entdeckt, die krebsverdächtiges Formaldehyd abgeben können. Zudem PEG-Derviate, die in echter Naturkosmetik gar nicht erlaubt sind. Im Zusammenhang mit der Untersuchung rät das Magazin sich nicht von der Verpackung und einer großen Aufschrift „Naturkosmetik“ blenden zu lassen und stattdessen auf anerkannte Gütesiegel, wie „Eccocert“, „Natrue“ oder „Kontrollierte Naturkosmetik“ zu achten. Doch wie ist diese eindeutige Verbrauchertäuschung möglich? Weder die Bezeichnung „natürlich“ noch der Begriff „Natur“ sind rechtlich geschützt. Demnach werben, wie durch den Test deutlich wurde, auch Kosmetika mit dem Begriff, die alles andere als natürlich sind.
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