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Immer mehr Kinder leiden unter Kopfschmerzen24.06.2011, Eine Studie, die zum Auftakt des Weltkopfschmerzkongresses in Berlin vorgestellt wurde, belegt, dass immer mehr Schüler mit Kopfschmerzen oder Migräne zu kämpfen haben. Vier von fünf Schülern haben gelegentlich Kopfschmerzen. Doch vor allem Mädchen sind von dem pochenden Schmerz betroffen. Die Ursache für die Tatsache, dass Mädchen 2,4 mal häufiger an derartigen Schmerzen leiden, ist unbekannt. Die Anzahl der jungen Menschen mit Kopfschmerzen hat jedoch in den vergangenen Jahren im Allgemeinen stark zugenommen. Seit den 70er Jahren hat sich die Zahl vervierfacht. Schnell reagieren ist wichtig Wie beim Weltkopfschmerzkongress durch Diskussionen zwischen zahlreiche Fachleute deutlich wird, ist vor allem frühzeitiges Eingreifen wichtig. Somit kann verhindert werden, dass der pochende Schmerz chronisch wird. Professor Andreas Straube vom Uniklinikum München betonte in diesem Zusammenhang, dass die Prävention von Kopfschmerzen bereits in der Schule beginnen muss. Dabei könnten kurze Aufklärungsprogramme bereits helfen die Anzahl der Patienten mit chronischen Kopfschmerzen zu mindern.
Straube will diese Annahme nun mit einer ausgedehnten Untersuchung an einem Münchner Gymnasium belegen. Im Rahmen dessen sollen die Schüler über die Beziehungen von mangelndem Sport, Ernährung, Stress und Kopfschmerzen informiert werden. Dabei sollen sie zahlreiche Tipps erhalten, wie sie zum Beispiel Stress im Alltag vermeiden können. Wie sich bereits nach den ersten Befragungen zeigte, minimiert viel Bewegung und Sport im Allgemeinen das Risiko an Kopfschmerzen zu erkranken. Zudem konnte ein Zusammenhang zwischen Kopfschmerzen und ausgedehntem Musikhören geschlossen werden. Ein höheres Kopfschmerzrisiko besteht vor allem dann, wenn über den MP3-Player mehr als eine Stunde Musik gehört wird, so Straube.
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